fruchtfleischeslust, Wildpflanzen, Heilpflanzen

Am Anfang war die Pflanze

Die Intelligenz der Pflanzen

Als selbst ernannte Spitze der Säugetiere meint der Mensch die Intelligenz mit Löffeln gefressen zu haben. Welches Tier oder welche Pflanze hat schon jemals einen Computer erfunden oder ist zum Mond geflogen? 

Mein Interesse an Pflanzen und ihren Fähigkeiten führte mich zu dem Buch von Stefano Mancuso und Alessandra Viola, welches sehr eindeutig beweist, dass Pflanzen sehr intelligente Wesen sind. 
Sie verfolgen nur eine grundlegend andere Strategie als wir sie gewählt haben. 

Die Frage ist: Sehen wir Intelligenz nur als solche an, wenn Sie unserer ähnlich ist?

Die verborgenen Talente

Da Pflanzen die meiste Zeit des Tages nur rumzustehen scheinen, ist es höchst erstaunlich, dass  Wissenschaftler feststellten, dass sie alles andere als nur dumm rum zu stehen. Sie haben wesentlich mehr Sinne als wir. Und wen wundert das auch?! 

Sie können sich nicht, wie wir fortbewegen, wenn ein Fressfeind kommt. Die logische Schlussfolgerung ist eine hoch entwickelte Fähigkeit, die Umgebung zu analysieren und mit anderen Lebewesen in Kontakt zu treten. Unsere fünf Sinne beschränken sich auf Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Pflanzen hingegen haben noch mindestens 15 weitere Sinne wie einen Feuchtigkeitsmesser oder einen Sinn für die Schwerkraft. In meiner Auffassung von der Welt würde ich meinen, dass ein Lebewesen, dass so etwas von Haus aus, also ohne Messgeräte wahrnehmen kann, ziemlich intelligent sein muss. 

Modular und unkaputtbar

Wie so mancher Gartenliebhaber weiß, ist es manchmal ein Fluch und ohne jeglichen Erfolg, bestimmte Pflanzen aus seinem Garten loswerden zu wollen. 

Im Gegensatz zu unserem Körper sind pflanzliche Lebewesen modular aufgebaut. Das bedeutet also, dass jedes Körperteil wichtig ist und gleichzeitig keines unverzichtbar. 
Reißt man uns den Kopf ab oder möchte uns halbieren, sehen wir nicht so glücklich aus. 
Pflanzen hingegen macht das nicht ganz so viel aus. 

Schon meine Mutter erklärte mir in meiner Jugend, dass man Gräser am besten vermehrt, in dem man sie teilt. Dazu gruben wir die Pflanze aus und schnitten sie einmal vertikal durch, sodass im Nu 2 eigenständige Gräser weiterwachsen konnten. 
Und wer kennt es nicht, dass Unkraut sofort weiter wächst, selbst wenn man meint, es rausgerissen zu haben. Ein, zwei Wurzeln reichen und es bildet neue Triebe aus. Manchmal ist sogar dieser Versuch der Beschneidung Anreiz, noch kräftiger zu wachsen, wie beim Baumschnitt. 

Probier das mal an einem Menschen. Schnipp, schnapp Hand ab und schwupp die wupp wachsen zwei neue Hände nach. Unvorstellbar. 

Mehr Beachtung, mehr Achtsamkeit

In Anbetracht der Tatsache, dass statistisch gesehen das Pflanzenreich fast 99,5 Prozent der gesamten Biomasse der Erde ausmacht, sind es diese Lebewesen einmal wert, sie näher zu betrachten und von Ihnen zu lernen. Wir verdanken Ihnen unser Leben, immerhin ernähren wir uns durch sie. Sie wandeln Sonnenlicht in Energie um und genau diese nehmen wir dann zu uns, weil wir Pflanzen essen. Sie geben uns also unsere Energie zum Leben und fruchtfleischeslust soll helfen, ihnen eine Bühne zu geben, mit frischen Augen gesehen zu werden. 

Auch wenn sie nicht wie eine App aussehen, sich nicht leuchtend vor unseren Augen hin und her bewegen oder freche Sprüche klopfen, bedeutet es nicht, dass sie wertlos sind. 

Back to the Roots 

Vor allem im digitalen Zeitalter, dass begonnen hat, ist es wichtig, den Blick einmal weg vom Bildschirm zu bewegen. Das tut nicht nur den Augen gut, sondern auch Körper, Geist und Seele. Und das tuen sie auf vielfältige Art und Weise, wie ich später noch erzählen werde. 

Wenn ich im Garten sitze, stelle ich jedes Mal von Neuem fest, dass ich eigentlich nicht mehr brauche, um glücklich zu sein. 

Statt bei Amazon, Apple und Co Hunderte oder Tausende Euros auszugeben, empfiehlt es sich, in die Natur zu gehen und einmal die Umwelt wahrzunehmen, die uns umgibt. Einen etwas genaueren Blick ist sie wert, das kann ich Dir versprechen! Und ich wette sogar, dass es am Ende genauso faszinierend ist wie alles, was dir die digitale Welt zu bieten hat, nur mit dem Vorteil, dass es REAL ist. 


In the beginning there was the plant

The intelligence of plants

As the self-proclaimed head of mammals, humans think they have eaten their intelligence with spoons. Which animal or plant has ever invented a computer or flown to the moon?

My interest in plants and their abilities led me to the book by Stefano Mancuso and Alessandra Viola, which clearly proves that plants are very intelligent beings. They are just pursuing a fundamentally different strategy than we have chosen.

The question is: do we only see intelligence as such if it is similar to ours?

The hidden talents

Since plants seem to just stand around for most of the day, it is most surprising that scientists found that they are anything but stupid. You have a lot more senses than we do. And who’s also surprised?!

They cannot move like us when a predator comes. The logical conclusion is a highly developed ability to analyze the environment and make contact with other living beings. Our five senses are limited to sight, hearing, smell, taste and touch. Plants, on the other hand, have at least 15 other senses such as a moisture meter or a sense of gravity. In my view of the world, I would think that a living being that can perceive something like this naturally, i.e. without measuring devices, must be quite intelligent.

Modular and indestructible

As many gardening enthusiasts know, trying to get rid of certain plants from your garden is sometimes a curse and without any success.

In contrast to our body, plant organisms have a modular structure. So that means that every part of the body is important and at the same time none is indispensable. If people tear our heads off or want to cut us in half, we don’t look so happy. Plants, on the other hand, don’t really make a difference.

Even my mother explained to me in my youth that the best way to propagate grasses is to divide them. To do this, we dug out the plant and cut it once vertically so that 2 independent grasses could continue to grow in no time. And who does not know that weeds continue to grow immediately, even if you think you have torn them out. One or two roots are enough and new shoots form. Sometimes even this attempt at pruning is an incentive to grow even more vigorously, like pruning a tree.

Try that on a person. Snap, snap off your hand and whoosh, two new hands grow back. Inconceivably.

More attention, more mindfulness

In view of the fact that, statistically speaking, the plant kingdom makes up almost 99.5 percent of the total biomass on earth, these living beings are worth taking a closer look at and learning from you. We owe our lives to them, after all we feed on them. They convert sunlight into energy and this is exactly what we eat because we eat plants. So they give us our energy for life and fruit flesh love should help to give them a stage to be seen with fresh eyes.

Even if they don’t look like an app, don’t move back and forth brightly in front of our eyes, or tap cheeky slogans, it doesn’t mean they’re worthless.

Back to the roots

Especially in the digital age that has just begun, it is important to move your gaze away from the screen. This is not only good for the eyes, but also for the body, mind and soul. And they do that in a variety of ways, as I’ll tell you later.

Whenever I sit in the garden, I discover anew that I actually don’t need any more to be happy.

Instead of spending hundreds or thousands of euros on Amazon, Apple and Co, it is advisable to go into nature and take a look at the environment that surrounds us. I t’s worth a closer look, I can promise you that! And I even bet that in the end it will be just as fascinating as everything the digital world has to offer, only with the advantage that it is REAL.