es müssen jetzt fast drei Jahre sein, seit ich angefangen habe mein leben plastefreier zu gestalten…

alles fing mit einer doku an, die mich so fesselte, dass ich sie am folgetag zum wiederholten male schauen musste.

ich kam von einer urlaubsreise nach hause. nachdem das auto ausgeräumt und essen zubereitet war, setzte ich mich zur entspannung vor den fernseher, zappte durch und blieb auf dem intellektuellen-sender arte hängen. dort lief eine doku namens: „männer vom aussterben bedroht„. und was ich dort zu hören und sehen bekam sollte mein folgendes leben beeinflussen. über die dort offengelegten fakten hatte ich bis dato nichts gehört und war um so schockierter.

plastik.

ein werkstoff der uns tagtäglich schier überallhin begleitet, scheint unsere existenz schleichend zu bedrohen.

denn plastik werden mittlerweile zusatzstoffe beigemengt, die sich hormonell auf den körper auswirken und somit ungeahnte prozesse auslösen die unter anderem auf unfruchtbarkeit bei männern zurückführen lassen; doch am schwerwiegendsten finde ich die zusammenhänge in bezug auf krebserkrankungen. nachdem ich nun über die schädlichkeit von plastik aufgeklärt war, machte ich meinen ersten schritt und vermied plastiktüten beim einkauf. stattdessen hatte ich immer einen stoffbeutel dabei.

wenig später viel mir ein buch in die hände dessen titel recht sonderbar auf mich wirkte: „die bombe unter der achselhöhle“ von Dr. med. Walter Mauch. in diesem buch wird über die giftige wirkung von kosmetika wie deodorants und cremes, sowie moderne reinigungsmittel aufgeklärt, was mich allmählich an den rand der verzweiflung führte.

was konnte ich überhaupt noch bedenkenlos konsumieren?

die menschheit ist anscheinend dabei sich selbst auszulöschen und das auf schleichende und qualvolle weise, da man davon ausgehen kann, das zivilisationskrankheiten wie krebs von eben diesen produkten herrühren.

ebenfalls berichtet Dr. med. W. Mauch in seinem werk, dass das sogenannte tierfasten zu einer hervorragenden entgiftung beiträgt. dazu wäre eine vegane fastenzeit nötig. und so begann mein erster ausflug in den veganismus.

durch mangelhafte unterstützung meiner umwelt gab ich dieses vorhaben nach vorgenommener zeit nach und nach wieder auf, blieb jedoch bei den stoffbeuteln und kaufte fortan alles möglichst im glas. schließlich 2013 begegnete ich meinem lebensgefährten, der seit anfang des jahres vegan lebte. zu  zweit machte die umsetzung solcher vorhaben mehr spaß, also schloss ich mich ihm wieder an. doch da ich mich mit der simplen ablehnung tierischer produkte nicht zufrieden gab, machte ich mich auf die suche nach einer vernünftigen, nährstoffreichen veganen ernährungsweise.

nachdem ich mehrere stunden in meinem lieblingsbuchladen verbrachte, hatte ich die antwort auf alle meine fragen: rohvegane ernährung mit dem bestreben möglichst plastikfrei zu leben. die umsetzung dieses vorhabens erweist sich von zeit zu zeit mit hindernissen gespickt. und da ich von dem ein oder anderem hinweis von gleichgesinnten profitierte, möchte ich nun ebenfalls meinen beitrag leisten und meinen weg und meine auf diesem erworbenen erkenntnisse teilen.