Monat: August 2015

15 tage sind geschafft

nun sind 2 wochen rum und ich fühle mich hervorragend. mein körper hat sich nun an die dauernden strapazen gewöhnt und ich fange an beweglicher zu werden. ich habe ja jetzt nicht nur eine bibel sondern gleich 2.
eine woche später habe ich mir nämlich noch das yogabuch bestellt das ich entdeckt hatte und mache nun auch täglich eine kleine dosis yoga.
es ist erstaunlich wie wenig gedehnt ich bin, obwohl ich durch mein tanzen dachte ich wäre es. einige übungen verlangen wirklich höchste konzentration, wenn man alles ausbalancieren soll – zugleich auf haltung und atem achten muss.
zudem soll ich laut marc laurent jeden tag aufschreiben, was ich zu mir nehme. und auch das halte ich eisern durch. zu beginn war ich allerdings etwas gesünder bei der wahl meiner nahrungsmittel. mein mann verführt mich immer wieder mit irgendwelchen leckereien. das ärgert mich. und ich habe wieder einmal den versuch gestartet das nicht mehr in dem maße zuzulassen. obwohl das wirklich nicht leicht ist. es gehört für mich ein wenig zu sozialer interaktion dazu…gemeinsam zu essen.

fit wie ein turnschuh

derzeit fühle ich mich so motiviert und fit, dass ich bäume ausreißen könnte und mich die ganze zeit bewegen und sport treiben könnte. aus diesem Enthusiasmus heraus habe ich mir heute die 90-tage-challenge von Marc Lauren fit ohne geräte geholt.

seit dem ich poledance mache (ich habe letztes jahr im mai damit begonnen) habe ich gemerkt, wie viel besser ich mich fühle, wenn ich sport treibe. ich fühle mich nicht nur gesünder, ich habe auch den eindruck widerstandsfähiger zu sein, mehr zu schaffen und auch mobiler im bewegungsaparat zu sein als zuvor.

durch sport setzt man endorphine frei, die letztlich dafür sorgen, dass man selbstbewusster durchs leben geht auch in hinblick auf den schöneren körper den man bekommt.

ich bin sehr gespannt wie ich die challenge meister…ob ich sie durchhalte und wenn es an dem ist, wie ich mich danach fühle. auch meinen mann wollte ich für die challenge für männer begeistern. zu zweit ist die motivation ganz sicher höher, da man sich gegenseitig dazu zwingen kann sich an den vorgeschriebenen plan zu halten…da schlägt inneren schweinehund vielleicht doch noch mal an dem ein oder anderem tag zu. ich bin ja da immer sehr wetterfühlig und habe den couchmodus eingeschaltet, sobald einmal die sonne nicht mehr scheint.

ich halte euch auf dem laufenden.

wer für alles offen ist…

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…kann nicht ganz dicht sein
mein mann und ich leben in einer offenen beziehung. über andere männer und frauen zu reden gehört bei uns dazu. „hast du den grad gesehen? der war voll heiß!!!!“, muss sich mein mann manchmal anhören, aber ich mach ihn auch auf andere frauen aufmerksam, wenn mir eine gut gefällt. erst heute, auf der suche nach dem passenden skaterhelm für den großen zum geburtstag, war ich mir sehr, sehr sicher, dass die verkäuferin genau seine wellenlänge wäre. ich für meinen teil fand sie super sexy, doch er tat das ganze nur mit einem schulterzucken ab – dabei war ich mir so sicher.

angefangen hat alles vor 2 jahren, als wir einander vorgestellt wurden. von einer gemeinsamen freundin, die meinte, wir würden gut zusammen passen – wir hätten wohl gemeinsame vorlieben (wenn ihr versteht was ich meine…).
als es dann tatsächlich ernster wurde, verlangte ich von ihm, nur in einer offenen beziehung mit ihm leben zu wollen. ich fühlte mich noch zu jung, um nur noch mit einem mann zusammen sein zu müssen und bin der überzeugung, dass eine beziehung länger, wenn nicht sogar für immer halten kann, wenn man sich die freiheit lässt auch andere menschen lieben zu dürfen.
dieser meinung war er nicht unbedingt, doch wollte er mit mir zusammen sein, also ließ er sich darauf ein – insgeheim glaubend, er würde mir reichen. doch als er dann für 14 tage verreiste, und ich mit 2 kumpels spaß hatte, brach für ihn die welt zusammen und ich riss ihm die rosarote brille weg. er wollte mich verlassen, doch war unsere gegenseitige zuneigung – wie kitschig – zu stark, und so ließ ich mich auf ein leben in monogamie mit ihm ein – immerhin hatte er auch versucht auf meine weise zu leben. nach einem halben jahr der monogamie, kam er auf mich zu und meinte, er sei nun bereit dafür.

seit dem leben wir sehr glücklich. in freiheit, mit viel kommunikation zusammen, in dem wissen, dass egal was auch kommen mag, der partner fest an der seite steht, auch wenn auf der anderen seite vielleicht noch eine weitere person händchen hält.