Monat: Juli 2017

gerümpel. frei.

mir ist wiedermal etwas ganz erstaunliches passiert.
wie schon sehr oft in meinem leben werden mir unglaubliche geschenke zu teil.
und auch dieses nahm ich sehr dankbar an.

es fiel mir ein buch in die hände das etwas in mir bewegt hat.
ich kann schrecklich rührseelig werden, wenn es um die vergangeheit geht. und das liegt mit unter daran, dass es mir schwer fällt das hinter mich zu lassen, was ich alles getan habe als kleines Mausi.

als ich das buch las und ein anderes hörbuch parallel hörte, wurde mir jedoch etwas sehr stark bewusst:

ich bin das alles nicht mehr.

schon bei dem zusammenzug von Bärchenjäger und mir war ich diejenige mit dem meisten krempel. ich war stolz und peinlich berührt zu gleich, hatte ich doch gelernt, dass materieller besitz ein zeichen von hohem status war. viel zu haben bedeutete also einen gewissen reichtum und damit macht zu haben. aber auf der anderen seite war ich peinlich berührt weil es schlich „zu viel“ war.

mit diesen glaubensgrundsätzen bin ich aufgewachsen genau wie das immer und immer wieder durchleben und aufleben der vergangenheit. wenn ich nach hause fahre, werden immernoch die witze gemacht, wie wir sie vor 10 jahren gemacht haben…ist das nicht eher ein leben in der vergangenheit? oder verbindet uns JETZT einfach nichts mehr, dass wir es nicht schaffen neue witze zusammen als running gag zu etablieren?

sich an haufenweise erinnerungen zu klammern ist also ein familienerbe dessen ich mir nun bewusst geworden bin, dabei mag ich die kleine Mausi von früher garnicht. ich habe dinge getan auf die ich nicht stolz bin und die ich schon ewig mit mir rumschleppe ohne dass ich sie verarbeitet habe.

doch im hörbuch das ich mir bestimmt 5 mal angehört habe wurde etwas entscheidendes gesagt:
jede zelle eines menschlichen körpers wird innerhalb von 11 monaten erneuert, also ist jeder rein körperlich betrachtet nach 11 monaten ein komplett neuer mensch.
die dinge, die ich als kind getan habe liegen viel, viel  länger zurück und ich schäme mich dafür. doch bin ich schon längst ein neuer mensch und das nicht nur auf physischer ebene. auch psychisch bin ich gewachsen und würde mich heute jemand fragen ob ich die selben dinge noch einmal tun würde für die ich mich heute noch schäme, könnte ich mich ganz klar davon distanzieren, da ich mich nicht mehr mit dieser handlungsweise identifizieren kann.
also was verbindet mich noch mit all dem von früher?!

nur mein krampfhaftes daran festhalten.
und nun angestachelt von dem buch, nahm ich mir meinen ganzen kram und mistete alles aus, dass mich heute nicht mehr bewegt. ich weiß garnicht wie oft ich zum müll runter gegangen bin, es waren viel. viele tüten voll, die ich einfach weggeschmissen habe.

ein kleiner raum meiner wohnung steht nun voll der sachen, die ich verschenken oder anderweitig loswerden möchte, über die sich vielleicht ein anderer mensch riesig freuen wird.

ich schaffe platz. platz für freiheit. platz für neues, dass mich JETZT bewegt und inspiriert. raum zum atmen.

gestern nun habe ich meinen schreibtisch leer geräumt. soetwas gab es noch nie. in meinem gesamten leben hatte ich noch nie einen solch kahlen schreibtisch.
als ich vom 100.000. entsorgungsgang in die wohnung kam und der blick auf meinen leeren schreibtisch fiel fühlte es sich nicht gut, sehr leer und unpersönlich an.

und da habe ich mich gefragt, zeigt ein belegter schreibtisch wirklich mehr perönlichkeit?
zeigt dieser ganze kram wirklich mehr von „mir“?  und wenn ja, was sagt dieser kram über mich aus? was sagt mir die jetzt herrschende leere? oder zeigt es eher positiv wie aufgeräumt ich jetzt bin. wie gesetzt und angekommen?

ich bin gespannt was diese neue leere, die raum für entwicklung gibt, mit mir macht. ich sehe es als abenteuer, da ich mich immer sehr wohl in kramigen buden gefühlt habe, solange sie eine gewisse sauberkeit aufzeigten. für mich machte das etwas persönliches aus. hier und da etwas zum entdecken. was gibt es bei aalglatten wohnungen schon zu entdecken?! es hat ein wenig hotelflair kommt man in eine so leere wohnung.

ich habe auch endlich eine kiste mit all meinen unfertigen projekten gemacht. sobald ich mit ausmisten wirklich fertig bin und ich den kopf wieder frei habe (denn im moment möchte ich die ganze zeit zu hause sein und aussortieren), schreibe ich das datum auf. von diesem tage an ein jahr lang, habe ich zeit diese projekte zum abschluss zu bringen, denn wenn ich eines gelernt habe, dann, dass man nur mit zielen in seinem leben wahrhaft voran kommt. deadlines, die einem die nötige motivation geben die ziele anzupacken und letztlich auch zu verwirklichen, denn, arbeiten wir nicht fast alle gut und effektiv, wenn in 2 tagen abgabe ist?
was habe ich in 10 jahren erreicht? wo stehe ich in 5 jahren? wie werde ich in einem jahr leben?
was soll am ende des montas erledigt sein? was ist mein ziel für diese woche? und was habe ich heute abend alles erreicht, das mich meinen lebensträumen näher bringt?

macht euch mal über eure ziele gedanken und tauscht euch mit euren partnern aus. nichts ist wichtiger als gemeinsame ziele zu haben, denn nur das verbindet auf lange sicht. wie sollte man auch gemeinsam einen weg gehen, der in 10 jahren jeweils in anderen bahnen laufen soll?

jetzt da ich mein ehrenamt im hospiz angetreten bin und ich immer wieder mit dem thema tod konfrontiert werde, frage ich mich immer wieder was wirklich wichtig ist?
ist es die lampe auf dem tisch? mein buch im regal? mein haus, mein auto, mein hund? nichts von alledem nützt mir etwas wenn ich schlussendlich aufhöre zu atmen.
jeder von uns zieht all das in sein leben, dass er oder sie gerade braucht. wen verwundert es da, dass ich genau das buch fand, dass mir half, mich von alle dem zu lösen, dass mich wie ballast an das band, dass ich eigentlich endlich vergessen und meinen frieden mit machen wollte?!

ich fühle mich viel ruhiger. tatsächlich aufgeräumter und klarer.
dafür danke ich sehr. nach genau so einem gefühl habe ich mich sehr, sehr, sehr lange gesehnt.

von bremsen und gaspedalen – orgasmusschule II

und schon geht es in die zweite runde der orgasmusschule und was macht da mehr sinn, als sich dem orgasmus selbst einmal theoretisch zuzuwenden?!

viele forscher haben jahrzehnte lang versucht alles über die 10 sekunden seeligkeit herauszufinden. viele verschiedene forschungsergebnisse lassen diesen intensiven vorgang so unglaublich trocken erscheinen, doch hat dieses wissen seine vorteile, wie wir im laufe noch feststellen dürfen.

schaun wir uns also den vorgang nun ein mal genauer an:
erregungsphase: zu beginn der stimulierung steigen pulsfrequenz, blutdruck und atemfrequenz. die inneren labien und die klitoris werden dunkler und schwellen an, wodurch sich die äußeren labien öffnen. die vaginalwände werden feucht und länger. die brüste schwellen an und die brustwarzen richten sich auf. es kommt zum schwitzen.
plateauphase: an der vaginalöffnung beginnt die lubrikation aus den Bartholin-Drüsen. die brüste schwellen weiter an, so dass die brustwarzen sich scheinbar in die brüste zurückziehen. es kann zum sex-flush kommen, zur rötung des brustkorbs. inzwischen haben die inneren labien ihre größe im vergleich zum ruhezustand verdoppelt. die inneren bereiche der klitoris heben sich und ziehen den äußeren teil nach innen und oben, so dass er sich von der körperoberfläche zurückzieht. die vagina selbst dehnt sich tief im körper weit und offen wie ein zelt um den gebärmutterhals. es kommt zu unwillkürlichen muskelkontraktionen, die man myotonie nennt, einschlißlich des karpopedalspasmus (der kontraktion von muskeln in händen und füßen). es könnte zum keuchen kommen oder der atem wird angehalten, da zwerchfell und beckenboden gleichzeitig kontrahieren.
orgasmus. alle schließmuskel des beckenbodens – von harnröhre, vagina und anus – kontrahieren gleichzeitig. atem und puls gehen schnell und der blutdruck steigt. das becken kann sich wiegen, verschiedene muskelgruppen können sich unwillkürlich anspannen. die spannung löst sich plötzlich.
rückbildungsphase. brüste schwellen ab, klitoris und labien schwellen ab, pulsfrequenz, atemfrequenz und blutdrck kehren zum ausgangswert zurück.

dieses vier-stufen-modell setzt allerdings eines als selbstverständlich vorraus, das aber nicht selbstverständlich ist. alle phasen sind das resultat des ersten reizes der erregung und liegen dem verlangen zugrunde.
deshalb resultierte das drei-phasen-modell aus weiteren forschungen:
es beginnt mit dem verlangen, interesse an oder lust auf etwas haben.
gefolgt von der erregungsphase, die die erregungs- und plateauphase zusammenfasst. und die dritte phase mündet im orgasmus.

in den späten neunziger jahren entdeckten forscher schließlich das duale kontrollsystem. es beschreibt nich nur was in der sexuellen erregung passiert, sonder geht ins detaiel, welcher mechanismus hinter der regulierung und kontrolle der sexuellen erregung steht: gaspedal (anturnend) und bremse (abturnend).

spannend ist, dass es praktisch keine angeborenen sexuell relevanten reize oder bedrohungen gibt. sie müssen erst durch gesammelte erfahrungen erlernt werden. und wen wundert es, dass sie bei männern und frauen verschieden erlernt werden? männer lernen schon früh auf grund ihrer körperlichen veränderung – die errektion – eine verknüpfung herzustellen zwischen ihren empfindungen im inneren und der körperlichen reaktion auf grund äußerer einflüsse aus der umwelt und lernen dadurch diese als „sexy“ zu verknüpfen.

bei frauen ist dieser prozess um einiges unklarer. bei mädchen ist eine so eindeutige reation wie die errektion beim mann nicht vorhanden und so bleibt ihr nur ihre umwelt aufs genaueste wahrzunehmen um sexeull relevante reize lernen zu können. noch dazu kommt, dass der lernprozess bei mädchen sehr stark von hormonen beeinflusst ist. äußere reize schwanken bei frauen in ihrer relevanz auf grund der menstruation im verlauf eines monats sehr stark. bei männern ist ein sexuell relevanter reiz im verlauf eines monats nahezu konstant.

das einzige das angeboren ist, ist der mechanismus von bremse und gaspedal. sie sind vorhanden und eingebaut. wann sie jedoch anspringen muss erst erlernt werden.
das gaspedal ist daszuda den startschuss zu geben: sexueller reiz, jetzt kann es losgehen, sex! es ist gerade hoch erotisch, pflanze dich fort!
die bremse stellt nun das gegenteil dar. sie springt an, wenn eine bedrohung wahrgenommen wurde uns sexuelle tätigkeiten gerade sehr unpassend wären. bei der bremse unterscheidet die forschung auch zwischen 2 verschiedenen die beide eingebaut sind: eine springt bei äußeren faktoren an wie z.b. mein potentieller partner könnte eine krankheit übertragen. und die zweite bremse springt bei inneren ängsten an: ich bin nicht gut genug. ich komme nicht schnell genug. ich bin nicht hübsch genug.
im durchschnitt kann man davon ausgehen, dass frauen empfindlichere bremsen haben und männer empfidlichere gaspedale. also ergänzen wir uns auch in dieser hinsicht wieder volkommen und „es geht nicht mit es geht nicht ohne“ trifft den nagel auf den kopf.

die gute nachricht nach all der theorie ist also, dass stark erlernte bremsen gelockert werden können und so das anturnen und „lust auf sex“ haben mit ein wenig übung – die kontextänderung – nicht mehr zu frustration, sondern erfüllterer sexualtität führen kann.
all das kommt in den nächsten teilen der orgasmusschule. es bleibt also weiterhin spannend!

10 auf einen streich

vor lauter aufregung war ich schon ganz feucht, als ich in einem der räume des hotels „das versteck“ darauf wartete, dass es endlich losging. mit meinem dom M hatten wir ein erlebnis der ganz besonderen art geplant.
eine langgehegte phantasie sollte nun endlich in erfüllung gehen.

10 männer sollten mich ficken, ohne dass ich auch nur einen einzigen davon sehen würde.

IMG_9262die ersten männer trafen langsam ein. und M, ganz der gute geschäftsmann, verstand es seine „ware“ – mich – heiß und feucht zu machen, damit sie für die freier von höherem wert war.

ich war so aufgeregt. es ging los.
ich verband mir die augen mit meinem schwarzen tuch und M fesselte meine hände mit manschetten an einer stange an der decke und spreizte meine beine mit der spreizstange, ganz wie Mr. Grey es im kino mit Anastasia tat.
und so stand ich da. mitten im raum. vollkommen nackt. mit verundenen augen.

 

die tür ging auf. alle 10 männer kamen rein und befingerten mich umgehend. warenbegutachtung.
bis einer der männer sagte: sie soll endlich unsere schwänze lutschen! das kann sie sicher gut!

also bat M alle männer noch einmal raus zu gehen.
er band mich los und ich setzte mich auf den fußboden auf meine fersen, voller erwartung gleich einen schwanz nach den nächsten zu lutschen.

IMG_9320-2und schon war es so weit!
ich wurde weitergereicht von schwanz zu schwanz. in den händen hatte ich ebenfalls jeweils einen und konnte es garnicht fassen wie geil es war von schwänzen umringt zu sein! ein langgehegter traum wurde wahr! was für ein genuss! ganz tief bis in den hals gefickt zu werden machte mich so unglaublich feucht, dass ich schon bald auf dem tisch lag, mit gespreizten beinen.

dass ich auch nur einen klaren gedanken fassen konnte war ausgeschlossen! ich ließ diese pornös anmutende szenerie einem rausch gleich an mir vorbeifliegen. in jeder hand einen schwanz, einen im mund und einen in meiner fotze lag ich auf dem tisch und wurde von mann zu mann gereicht.

 

IMG_9357sie gossen wachs über mich, schmierten mich mit öl ein, spuckten mir in den mund und brachten mich zum ejakulieren, so dass der gesamte boden nass wurde. eine orgie, wie ich es mir nur in meinen träumen ausgemalt hatte – bis jetzt.

 

es war das geilste, dass ich jemals erleben durfte! und ich bin scharf auf noch mehr solcher erlebnisse!!! überall schwänze ist für mich das erotischste, dass ich mir vorstellen kann und das hat sich nun bestätigt!

M berichtete mir im anschluss das ausnahmslos jeder der beteiligten begeistert war und ich somit auf eine baldige wiederholung hoffen darf. bis dahin befriedige ich mich mit der erinnerung an dieses einzigartige erlebnis und neuen phantasien ans nächste mal.

lebt eure träume!
es lohnt sich!

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