Kategorie: Das Gesetz der Anziehung

Vom kleinsten gemeinsamen Nenner

Wenn wir die Zusammenhänge im Kleinen verstehen, können wir die Zusammenhänge im Großen begreifen.

ATOME.

Und wenn jetzt der ein oder andere Leser denkt: ATOME?! „Ich hasse Chemie! Das interessiert mich nicht!“, dem kann ich nur sagen: „Lies weiter! Es lohnt sich!“, denn was jetzt kommt, ist der absolute Wahnsinn!

Atomkerne & Wolken

Zunächst möchte ich euch fragen, ob auch ihr in der Schule gelernt habt, dass ein Atom aus einem Atomkern besteht, um den sich Elektronen und Positionen drehen? Ich für meinen Teil habe das so gelernt, doch die heutige Wissenschaft hat nun herausgefunden, dass ein Atom eine kleine Wolke aus Wahrscheinlichkeiten ist, die an vielen Orten gleichzeitig existieren kann, das nennt sich „Superposition“. Ziemlich cool oder? Es gleicht einer Idee aus einem Science Fiction Roman, dabei ist es reine Wirklichkeit. Ein subatomares Teilchen existiert gleichzeitig an mehreren Orten und experimentiert mit dem optimalen Weg, bevor es sich zu einer endgültigen Reaktion entscheidet. Es sieht ganz so aus, als würde sich das Atom für den optimalen Weg in einem rückwärts gerichteten Zeitablauf entscheiden.

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Der Raum dazwischen

„Subatomare Partikel sind auf unserer grundlegendsten Ebene des Seins nicht nur kein definierbares etwas, sondern sie bleiben auch nicht immer die selben. Die kleinen Dinge, aus denen sich die großen im Universum zusammensetzen, verändern sich ständig. Alle subatomaren Teilchen tauschen andauernd Informationen mit ihrer Umgebung aus und werden ständig in einem dynamischen Muster neu arrangiert. Unser Universum enthält eine unbestimmte Zahl vibrierender Energiepakete, die in einem Quantenmeer aus Licht, wie in einem endlosen Basketballspiel, permanent Energie hin und her werfen. Im Grunde sind sie nicht einmal die ganze Zeit vorhanden, sondern verlieren sich immer wieder in das Hintergrundfeld der Energie, tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder.
Alle Elementarteilchen stehen miteinander in Wechselwirkung durch etwas, dass man für temporäre oder „virtuelle“ Quantenpartikel hält. In weniger als einem Augenblick verbinden sie sich miteinander oder löschen sich gegenseitig aus. Außerdem hat jede Art von Partikel ihr schattenselbst in Form von Antimaterie oder einem Anti-Partikel, dessen Verhalten – von der gegenteiligen Ladung abgesehen – genau dem der „positiven“ Variante enspricht. Für jedes Quark gibt es also ein Anti-Quark, für jedes Elektron ein Positron. Und sollten sich die beiden je begegnen, verbinden sie sich einfach, so dass die oberflächliche Erscheinung einer Einheit in den Zustand unbestimmter Energie zurückkehrt.“ (The Bond, Lynne McTaggart, seite 48-49)

Das bedeutet, dass wir, auch wenn wir im äußerlichen Schein gleich aussehen, in jedem augenblick ein völlig neues Bündel an subatomarer Energie sind. Und vom kleinsten Teil ausgehend, verbindet uns der Raum dazwischen. Nur durch die Verbindung der Partikel und deren Energieaustausch im Raum dazwischen, dem Hintergrundfeld, können wir Materie wahrnehmen, wie wir sie sehen. Jedes Objekt, jedes Ding, jeder Mensch ist also im Grunde eine Ansammlung elektrischer Ladung die mit anderen Energien interagiert. Wir sind alle unzertrennlich miteinander verbunden und beeinflussen uns energetisch andauernd und egal aus welcher Entfernung.
Sobald subatomare Teilchen einmal kontakt zueinander hatten und sie sich der Existenz des anderen immer noch bewusst sind, beeinflussen sich diese unabhängig von Zeit und Raum, auf der selben oder entgegengesetzten Richtung und ohne erkennbaren Grund. Das klingt alles sehr abstrakt und nicht ganz zu begreifen oder?!

Verbunden bis zur Unendlichkeit

Sind diese Teilchen also erst einmal miteinander verschmolzen, kann man sie nicht wieder trennen. Was dem einen Teilchen geschieht, passiert auch dem anderen. Es geht so weit, dass sie ihre Individualität ein Stück weit verlieren und sich nur noch als riesige Welle verhalten – was einem Partikel passiert, wirkt sich auch sofort auf die gesamte gruppe aus, einer Laolawelle im Fußballstadion ähnlich.

In einem Experiment wurde entdeckt, dass der Beobachter des Experiments, anscheinend in der Lage war, das potenzielle Erscheinungsbild des subatomaren Teilscheins in ein messbares Ergebnis zu verwandeln. Es bedarf also lediglich lebendigem Bewusstseins, um das in Erscheinung treten zu lassen, was der Beobachter sehen möchte bzw. erwartet. Wir sind maßgeblich daran beteiligt, was im Hier und Jetzt geschieht, unabhängig von Zeit und Raum. Das Sprichwort: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, erhält nun mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen, eine ganz neue Bedeutung.

Materie können wir nicht länger als etwas eigenständiges, isoliertes, von allem getrennten sehen. Es ist ein komplexes Beziehungsnetz, in dem alle Partikel, für immer miteinander verbunden sind. „Das Leben vollzieht sich nicht in einem Ding, sondern in der Beziehung, dem Raum zwischen zwei Dingen: zwischen subatomaren Teilchen, dem Hintergrundfeld und zwischen Geist oder Bewusstsein und Materie.“ (The Bond, Lynne McTaggart, seite 58-59)

Die Resonanz aller Dinge

Ich finde dadurch erklärt sich, warum ich, wenn ich ein Buch lese und in der U-Bahn nach links und rechts schaue, ganz viele Buchleser um mich herum habe oder warum genau dann alle zur Kasse wollen, wenn auch ich zur Kasse möchte, wo doch beim Betreten des Ladens die Kasse so schön leer war. Wir schwingen alle mehr oder weniger im Einklang, wenn wir das selbe Ziel haben, als großer Organismus, der sich gegenseitig beeinflusst und lenkt. Das Gesetz der Anziehung, von dem ich so gern und oft rede, ergibt mit dieser Erklärung substanziellen Sinn.

Lynne fühlt Verbundenheit

Die Verbundenheit zwischen allem zeigt sich selbst im Kleinen, denn das Gesetz der Anziehung sorgt dafür, dass Du genau da bist, wo Du Dich siehst bzw. wo Du Dich fühlst.

Es gibt keine Zufälle

Es war wohl Vorsehung, dass ich mit einem sehr wichtigen Menschen wieder im Dussmann, meinem Lieblingsbuchladen, landete. Dort bekamen wir ein Mini-Roulettspiel in die Hand. Die Spielplatte wies statt der üblichen roten und schwarzen Zahlen viele JA’s und vereinzelte NEINˋs auf. Wir fragten das Roulett, ob wir uns heute, jeder, etwas aussuchen durften. Unser beider Kugel landete auf einem JA-Feld.

Ich nutze die Gelegenheit und griff zu einem Buch, dass ich schon sehr lange ins Auge gefasst hatte.
The Bond – Die Wissenschaft der Verbundenheit von Lynne McTaggart

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Dieses buch ist absolut empfehlenswert!

Von der Quantenphysik zur Gesellschaft

„Was mit der Quantenphysik begann, setzt sich in vielen anderen Wissenschaftsrichtungen fort: Neue Forschungen liefern immer mehr Beweise dafür, dass kein Ding isoliert für sich existiert, sondern alles durch ein unsichtbares energetisches Band miteinander verbunden ist. Nicht auf das Trennende sollten wir uns konzentrieren, sondern auf das verbindende: THE BOND.
Wenn wir diese Erkenntnis berücksichtigen, verändert das unsere Art zu leben von Grund auf. Konkurrenz und Kampf ums Dasein werden abgelöst von gegenseitiger Hilfe und Verantwortung füreinander. Die bekannte Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart ermöglicht ein neues Verständnis von Sein und Bewusstsein und öffnet uns die Augen für die wechselseitige Verbundenheit allen Lebens.“ (Buchrücken)

Noch während ich das Buch las, entwickelte sich bei mir ein umfassenderes Verständnis für unsere Existenz und unser Zusammenleben. Ich bin so fasziniert von dem Geschriebenen, dass ich euch gerne in Folgeartikeln an dem Gelesenen teilhaben lassen möchte. Mit zahlreichen beschriebenen Experimenten belegt sie ihre Thesen, so dass ich als Leser nicht einfach vor unbewiesenen, unglaublichen Behauptungen sitzen gelassen werde. Sie belegt mit praxisnahen Beweisen ihre Theorien, die es leichter machen, das Unglaubliche zu glauben.

Vom Kleinsten zum Größten

Zu Beginn steht das Verhalten der kleinsten aller Teilchen (Quantenphysik) im Vordergrund. Zum Ende des Buches beschreibt sie Bewegungen von Netzwerken in denen sich Menschen als eine Einheit zusammengeschlossen haben. Sie zeigt, dass jeder sich als Individuum und einzigartigen Menschen wahrnehmen kann und doch den Zusammenhalt der Gruppe spürt, in der wir als Einheit zusammenfindet.

Ein sehr inspirierendes Werk das Lust auf Folgeliteratur zu diesem Thema macht. Zum Glück umfasst das Literaturverzeichnis am Ende des Buches stolze 32 Seiten.
Doch fürs Erste, werde ich dieses Buch ein zweites Mal lesen und wie wild Anstreichungen vornehmen. Es ist wie beim Film gucken: Je öfter du einen Film sieht, desto mehr Details entdeckst du.
Freut euch auf die Artikelreihe zu diesem Buch, es wird euch in Staunen versetzten, wie sehr uns der Raum zwischen uns miteinander verbindet.

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