Kategorie: partnerschaft

Männer und Gefühle

Wer als Frau einen männlichen Partner an seiner Seite hat, kam bestimmt auch schon mal in die Situation, sich unverstanden von ihm zu fühlen, weil er nicht die Emotionalität an den Tag legte, wie wir es (als Frau) von unserem Gegenüber erwartet hatten, nachdem wir unser Herz ausschütteten. Vielleicht kam sogar direkt ein Lösungsansatz, statt der Worte: „Ich versteh was du meinst und fühle mit dir.“

Tatsache ist, dass Männer und Frauen verschieden sind, und das nicht nur im Schritt. Unsere Gehirne sind unterschiedlich ausgerichtet, aufgrund der unterschiedlichen Hormone die durch unseren Körper strömen. Diese verursachen, dass unsere Körper geringfügig anders auf Situation reagieren.

Es ist erforscht worden, warum Männer und Frauen unterschiedlich auf Situationen wie der oben beschriebenen reagieren. Es gibt zwei Gefühlssysteme: das System der Spiegelneuronen und das System der temporal-parietalen Verknüpfungen.

Beide Systeme werden von Männern als auch Frauen verwendet. Unsere unterschiedlichen Hormoncocktails im Körper bewirken jedoch, dass Frauen das System der Spiegelneuronen bevorzugt beanspruchen und damit hauptsächlich mit ihrem Gegenüber mitfühlen und das im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie dank dieser Spiegelneuronen das fühlen, was der Gegenüber fühlt. Männer benutzen nach einer kurzen Aktivierung der Spiegelneuronen hauptsächlich die temporal-parietalen Verknüpfungen und sind dadurch in der Lage, eine scharfe Abgrenzung zwischen dem „Ich“ und dem „Anderen“ vorzunehmen. Das versetzt sie in die Lage, klar denken zu können um gezielt nach Lösungen zu suchen.

Diese analytische Vorgehensweise kommt bei uns als gefühlskalt rüber. Schnell bewerten Frauen eine solche Vorgehensweise als Zeichen dafür, dass der Partner die Gefühle nicht versteht und sie ihm gleichgültig ist. Oft sind Frauen von dem unbewegten Gesichtern ihrer Männer abgestoßen.

„Das männliche Gehirn ist nicht dafür konzipiert sich Ängsten hinzugeben: Wenn es ein Gefühl wahrgenommen hat, zapft es sehr schnell die temporal-parietalen Verknüpfungen an, um die kognitive Gefühlsverarbeitung abzuschließen.“ Zitat aus „Das männliche Gehirn“ von Louann Brizendine auf Seite 129.

Liebe Frauen, solltet ihr erneut in eine solche Situation kommen, wisset: Euer Partner ist in solchen Momenten bemüht Euer Leiden zu lindern, in dem sie versuchen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Er drückt dadurch seine Liebe und Zuneigung zu Dir aus.

In dieser Hinsicht können wir uns eine Scheibe abschneiden. Es ist im Grunde genommen von Vorteil nicht gelähmt vor Angst oder Schmerz dazusitzen, sondern das Problem bei der Wurzel zu packen.

Für mich ist das Wissen darum Gold wert und ich hoffe, dass es auch Dir ein bisschen die Augen öffnet und Du für die kommenden Konversationen sensibilisiert bist, dass wir einfach verschieden sind und die Dinge auf unterschiedliche Art und Weise anpackt.

Die 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapman

Im Feng Shui ist es nicht nur wichtig im Wohnraum aufzuräumen. Auch das Innere darf unter die Lupe genommen werden. Die Bedürfnispyramide nach Maslow beschreibt, dass zu aller erst, die Grund- und Existensbedürfnisse gesichert werden müssen. Sicherheitsbedürfnis bilden die Grundlage, diesem folgt das Sozialbedürfnis, Individualbedürfnis, Selbstverwirklichung und schließlich, an oberster Spitze, ist die Transzendens. Das sind die Schritte die gegangen werden müssen um ein „erfülltes“ Leben zu führen.
Zu einem der Grundpfeiler, das Sozialbedürfnis, gehört Zuwendung und das Bedürfnis, wahrhaft geliebt zu werden.

Gary Chapman hat sich zur Aufgabe gemacht, seine Beobachtungen in die Welt zu tragen und da mich seine Erkenntnisse so bewegen, möchte ich Dich nun meinerseits auch daran teilhaben lassen und hoffe, dass es auch Dir ein Stück weit die Augen für neue Herangehensweisen, im liebevollen Miteinander öffnet. Denn noch so viel Materielle Sicherheit und Reichtum, erfüllen nicht das Bedürfnis nach wahrer Liebe, denn jede Isolation zerstört die Seele.

Gary geht davon aus, dass jeder Mensch eine Art „Liebestank“ in sich trägt. Ist dieser gefüllt, fühlen wir uns geliebt.
Um diesen Tank zu füllen, bedarf es einer (oder mehrerer) Sprachen. Er hat insgesamt 5 Sprachen extrahieren können. Jeder Mensch spricht auf eine bestimmte Sprache an.
So wie es auch die großen Sprachen der Welt gibt, mit denen wir uns verständigen (oder auch nicht), so verstehen wir auch in Liebesdingen ausschließlich ausgewählte Signale als Liebesbeweis.

Die wenigsten Ehepartner sprechen von Haus aus die selbe Sprache.
Im schlimmsten Falle, sprechen beide vollkommen versciedene Sprachen und wissen und verstehen nicht, dass der Gegenüber Gefühle der Liebe zum Ausdruck bringt, weil die Vokabeln nicht die Selben, wie in der eigenen Muttersprachen sind und deshalb nicht als Liebesbeweis verstanden werden.

Das klingt im Moment noch sehr abstrakt, deshalb möchte ich ein kleines Beispiel geben:

Es gibt die 5 Sprachen der Liebe:

Lob und Anerkennung
Zweisamkeit
Zärtlichkeit
Geschenke
Hilfsbereitschaft

Spricht also der Mann vor allem die Sprache des Lobes und der Anerkennung, wird er höchstwahrscheinlich auch seine Frau oft für das schön gekochte Essen loben und ihr damit seine Anerkennung zollen. Für sie ist das jedoch eine Selbstverständlichkeit für ihn zu kochen und registriert diese Anerkennung nur nebenher. Was sie sich wünscht, als Zeichen seiner Liebe, ist eine Umarmung zur Begrüßung und ein Guten-Morgen-Kuss, um sich seiner Liebe gewiss zu sein. Sie spricht die Sprache der Zärtlichkeit.
Beide sprechen eine vollkommen andere Sprache und zeigen sich ihre Liebe auf ihrer eigenen Muttersprache und so kommt es vor, dass sie ihn möglicherweise nicht dafür lobt, dass er, trotz das er bis spät gearbeitet hat, noch das Regal im Kinderzimmer angebracht hat. Stattdessen streichelt sie ihm vielleicht liebevoll über die Hand, küsst ihm auf die Wange und bedankt sich schlicht. Er kann mit Zärtlichkeiten nur wenig anfangen und ist enttäuscht, keine Anerkennung für sein Werk zu bekommen. Was ist passiert?
Diese kleinen und feinen Details der unterschiedlichen Ausdrucksweise der Zuneigung führen über Jahre hinweg zu dem Gefühl, nicht geliebt zu werden, da keiner von beiden das vom Partner erhält, was sein Verständnis von Zuneigung und Liebe ist, dabei sprechen beide auf ihre Weise ihre Gefühle aus. Das führt auf lange Sicht dazu, dass sich der „Liebestank“ leert und das Gefühl entsteht, vom Partner nicht geliebt zu werden.

Was wäre, wenn sie wüsste, dass ihm Lob und Anerkennung zeigen würde, wie sehr sie ihn liebt? Vielleicht würde sie nicht nur ihrem eigenen Bedürfnis nach Zärtlichkeit Raum geben und ihm Zärtlichkeiten zukommen lassen, sondern auch, um seinen „Liebestank“ zu füllen, mehr als einem schlichten „Danke“ ein paar lobende Worte finden: „Ach wie schön du das gemacht hast! Es sieht genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Du bist eben ein sehr talentierter Handwerker.“ Merkst Du den Unterschied?

Liebe ist ein Willensakt.

Die erste Phase des Verliebtseins hat nichts mit Liebe zu tun. Wir suchen uns nicht aus in wen wir uns verlieben. Und mit der rosaroten Brille auf, sehen wir nicht mehr die störenden, nervigen Macken des anderen, im Gegenteil, sie sind sogar noch bezaubernd. Wir sind verstrickt in einem Phantasiegebilde vom Partner. Wir lassen außer acht, dass auch er seine ganz eigene Vorstellung vom Leben haben könnte, da wir ja so gut zusammen passen und können uns im Traum nicht vorstellen, dass uns unser Partner einmal verletzen könnte.
Sind dann, nach durchschnittlich 2 Jahren, alle Hormone wieder auf dem Normalzustand abgesunken und aus der rosaroten Brille ist wieder eine durchsichtige geworden, kommen die ersten Macken zum Vorschein, die nicht mehr so liebenswert sind, sondern einfach nur noch nervig. Ab jetzt beginnt der Willensakt. Ich entscheide mich willentlich dafür, meinen Teil dazu beizutragen, dass es meinem Partner gut geht, dass er glücklich ist und sich geliebt fühlt. Genau aus diesem Grund, ist es von entscheidender Wichtigkeit, zu wissen, wie ich meinem Partner überhaupt das Gefühl geben kann, geliebt zu sein. Ist das eine ganz andere, mir vielleicht völlig fremde Sprache, dem Chinesischen gleich, kann es anstrengend sein, sich an die neue Sprache heranzutasten und erfordert Willensstärke.

Wie haben wir uns ineinander verlieben können, wenn wir doch so unterschiedlich sind?

In der Phase der Verliebtheit sind wir ohne große Mühe in der Lage alle Sprachen zu sprechen, erst im Laufe der Zeit, kommen wir wieder in unsere Muttersprache zurück. Am Anfang, wenn wir auf Wolke 7 schweben, bringen wir unserem Liebsten vielleicht eine kleine Blume vom Feldrand (Geschenke). Wir können die Hände nicht voneinander lassen (Zärtlichkeit), wollen jede freie Minute miteinander verbringen (Zweisamkeit), sind begeistert vom Gegenüber und was er alles kann (Lob und Anerkennung) und sind sofort da, wenn er neue Projekte startet und Unterstützung bei der Umsetzung braucht (Hilfsbereitschaft).
Ist der Hormonrausch der ersten Zeit abgeebbt, bedarf es unserer willentlichen Entscheidung unserem Partner das zu geben, was er als Liebesbeweis versteht.

Ich finde diese Beobachtung von Gary absolut herausragend und bin davon überzeugt, dass dieses Wissen, die Qualität vieler Ehen und Verbindungen rasant anheben würde, denn nichts ist frustrierender, als aneinander vorbei zu reden. Jeder sagt dem anderen auf seine Weise, dass er ihn liebt, nur ist die Sprache nicht verständlich und kommt nicht an. Das führt zu Frust und im Ernstfall zur Trennung, denn wer möchte schon mit einem Partner leben, von dem man meint, keine Liebe zu bekommen?

Um diese Erkenntnisse ein Stück nach draußen zu tragen, möchte ich nicht nur sein gleichnamiges Buch empfehlen, sondern auch in 5 weiteren Artikeln die 5 Sprachen der Liebe einzeln vorstellen. Das hilft, zu verstehen, warum es in den letzten Jahren immer und immer wieder um die selben lästigen Vorwürfe im Streit ging.

all you need is love

ich heiratete mich selbst

die überschrift lässt vieles vermuten…zu beginn wollte ich auch erst garnicht darüber schreiben, es war mir sogar peinlich meine freundinnen zu diesen anlass einzuladen, doch wenn ich es aus scham schon nicht mit meinen liebsten teilen kann, wie ernst ist es mir dann mit meiner idee?

der gedanke der hinter dem akt sich selbst zu heiraten steckt, ist die simple tatsache, dass ich, ob ich es will oder nicht, mein ganzes leben mit mir selbst verbringen muss. und wenn ich die wahl habe, dann tue ich dass doch lieber in liebe und freude am leben und nicht in zweifel an mich selbst und hasserfüllten gedanken wie dumm ich doch wieder war. doch wie schnell haben wir manchmal den gedanken. wie oft verlangen wir dinge von uns selbst, die wir einem freund, dem partner, einem gast oder der familie nicht abverlangen würden, aber uns selbst gegenüber gibt es kein erbarmen.

nach der trennung von Bärchenjäger habe ich viele parallelen zu meiner mtter erkannt. einen rucksack voll mit eigenschaften und handlungsweisen, die ich nicht leben wollte. den satz: „du bist wie deine mutter!“ oder eben für die männlichen leser: „du bist wie dein vater!“ hören, so schätze ich, die wenigsten gerne und sehen es schon garnicht als kompliment, da dieser satz auch in den seltensten fällen in einem positiven kontext fallen gelassen wird.
im grunde ist sein weggang das beste das mir hätte passieren können, da er mich dadurch auf eine reise geschickt hat, die ich in der form nicht hätte erfahren können, wären wir noch zusammen.

ich bin das kind meiner eltern und das ist auch gut so. meine eltern sind wundervolle, genauso imperfekte menschen wie jeder andere auch. ich habe sehr viel gutes von ihnen gelernt, das mich schon sehr weit gebracht hat. und ich habe auch einige steine in meinen rucksack gepackt bekommen, die ich nun alle mal hervorkramen kann und sie betrachten darf und am ende anerkennen und mit etwas durchhaltevermögen vielleicht sogar auspacken kann. und an dieser stelle wandelt sich der satz: „du bist wie…!“ in einen einfachen satz, der keinen angriff mehr darstellt. weil ich mich liebe, so wie ich bin. es erfordert richtiges in sich hineinhorchen um das bedürfnis zu erkennen, das hinter dem steckt, was mich gerade in eine auserordentliche gefühlsladung wie wut versetzt. warum bin ich wütend auf den und den? was steckt dahinter? welches bedürfnis von mir wurde nicht erfüllt oder angegriffen und was kann ich dagegen unternehmen?

ich bin ein wundervoller mensch. ich lebe ein leben, wie ich es gestalte und ich habe den freien willen es auf die weise zu tun, wie es mir am besten gefällt. und dafür bin ich dankbar. sich so anzunehmen wie man ist, setzt sehr viel kraft frei, weil aus meiner erfahrung der fokus nicht mehr auf sich selbst und seine unzulänglichkeiten liegt, sondern auf die stärken und die daraus resultierenden möglichkeiten die sich eröffnen (soll aber nicht heißen, die augen vor den fehlern zu verschließen, ganz im gegenteil. hinschauen, bewusst werden und entscheidungen treffen). es erfordert richtiges in sich hineinhorchen um das bedürfnis zu erkennen, das hinter dem steckt, was mich gerade in eine auserordentliche gefühlsladung wie wut versetzt. warum bin ich wütend auf den und den? was steckt dahinter? welches bedürfnis von mir wurde nicht erfüllt oder angegriffen und was kann ich dagegen unternehmen?

am 13.05.2018 war es dann so weit. ich lud meine liebsten mädels ein, zeuge meines schwurs an mich selbst zu sein. ich bereitete eine kleine lauschige ecke in einem park ganz in der nähe meines zu hauses mit decken, kissen, kerzen und girlanden vor und wie wir alle beieinander saßen bedankte ich mich für ihre unterstützung. dass sie immer für mich da waren und das ich weiß, dass ich niemals allein sein werde. dass ich ein teil vom großen ganzen bin und ich dankbar bin, sie an meiner seite zu wissen.
das war ein wirklich sehr bewegender moment für mich und ich muss zugeben, geweint zu haben, womit ich garnicht gerechnet hatte, doch wie ich so in die runde sah und meine liebsten um mich rum betrachtete, war ich einfach dankbar und voller liebe für jeden moment, den ich mit ihnen hatte und noch haben werde.

und dann, verlaß ich meinen ehegelübde:
Ich liebe mich. Ich liebe mich von ganzem Herzen.
Heute möchte ich mir vor Euch allen das Versprechen geben mich zu lieben und zu ehren. Ich verspreche mir selbst Sicherheit zu geben, mir Trost zu spenden, mich um mich zu kümmern in guten wie in schlechten Zeiten.
Ich schwöre mir immer Mut zu machen, meine Träume zu verwirklichen, auf meine Bedürfnisse zu hören und für mich selbst einzustehen.
Ich wertschätze mich und werde das in Wort und Tat für alle Zeit unter Beweis stellen.
Ich bin meine einzig wahre Liebe.
Ich werde ehrlich zu mir sein, freundlich, geduldig und nachsichtig.
Ich werde mich darauf Konzentrieren meinen Zweck der Existenz zu erfüllen, zu lieben, zu lernen, zu inspirieren und zum Denken anzuregen.
Ich verspreche meine Worte mit Bedacht zu wählen.
Ich verspreche nichts persönlich zu nehmen.
Ich verspreche keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.
Ich verspreche immer mein Bestmögliches zu geben.
Ich verspreche richtig zuzuhören.

zu guter letzt und wie sich das zu einer hochzeit gehört, steckte ich mir einen ring an den finger und all meine trauzeuginnen unterzeichneten meinen schwur. dann stießen wir an und aßen kuchen, der tag hätte nicht schöner sein können!

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es ist wichtig zu verstehen, dass wir alle verantwortung für unser leben haben und dass wir wie das sprichwort es schon seit jahrhunderten sagt: unser eigenen glückes schmied sind. wenn wir das verstanden haben, ist es egal was andere menschen tun oder eben nicht tun, es ist meine alleinige entscheidung wie ich damit umgehe.

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seit her, gerade an tagen, an denen alles schief zu laufen scheint, betrachte ich meinen ring und ich erinner mich an das verprechen das ich mir gegeben habe. auch wenn es für den ein oder anderen mehr als absurd oder sogar lächerlich klingt, so kann ich nur für mich selber sprechen und sagen, dass mir diese zeremonie, nach vielen jahren in denen ich oft über selbstmord nachgedach habe ein echter und sehr befreiender moment war und mir das vertrauen in mich und meine zukunft gegeben hat, dass es immer weiter gehen wird, solange ich an mich selbst glaube. ich bin mir sicher, dass es auch weiterhin momente geben wird, an denen ich vor einem so tiefen abgrund stehen werde, dass mir alles perspektivlos erscheinen wird, aber genau dann, und davon bin ich überzeugt, genau dann, kommen meine trauzeuginnen, die für mich da sind und die mir aufhelfen werden, denn jeder von uns braucht ein mal ein bisschen hilfe. danke, an all die lieben helfer da draußen.

vom geben und nehmen

mein großes fragezeichen des vergangenen jahres, das mich beschäftigte lautet: gibt es bedingunglose liebe einem liebespartner gegenüber wirklich?

ich habe es bis gestern nicht fühlen können, doch der knoten ist geplatzt.
seit einiger zeit bin ich super verknallt in einen so wundervollen mann.
wir haben beide eine schmerzliche vergangenheit und unsere biographischen wunden mit scheidung und gesundheitlichem leidensweg. es liegt distanz zwischen uns, und damit ist nicht die räumliche gemeint, doch durch genau diese ferne, komme ich ihm nahe und spüre nun, was es bedeutet, bedinungslos zu lieben.

du kannst dir nur dann zurückgewiesen vorkommen, wenn du versuchst etwas an dich zu reißen

immer wenn wir uns verletzt fühlen von einem menschen den wir lieben, hat das zur folge, dass wir etwas erwarteten…dass wir etwas bestimmtes von jemandem wollten.
oftmals geben wir etwas von uns, mit der meist unbewussten annahme, im gegenzug dafür etwas zu bekommen, z.b. ebenfalls die zuneigung, die wir unserem partner als beispiel haben zu teil werden lassen. erhalten wir das nicht, fühlen wir uns zurückgewiesen, enttäuscht, verletzt. doch stellt sich an dieser stelle nicht die frage:

geben wir nur um etwas zu bekommen?

enttäuschung und damit gefühlte zurückweisung resulitert nur auf unerfüllte erwartungen. ist das nicht die falsche herangehensweise?

als kleinkinder geben und helfen wir ohne eine gegenleistung zu erwarten. es ist für uns eine natürliche vorgehensweise. erst durch erziehung und soziale anpassung lernen wir, dass wir eine gegenleistung erhalten, wenn wir etwas getan haben: „wenn du artig bist, bekommst du einen lolli.“ „wenn du jetzt schön auf isst, dann…“

es ist nicht so einfach seine gefühle nicht mit erwartungen zu schmücken. zu geben und zu geben ohne etwas im gegenzug zu erwarten.

ist das nicht selbstaufgabe?!
das dachte ich lange zeit.

wenn ich über mein verhältnis zu meinen eltern nachdenke, dann is dort für alles was sie mir geben ein gewisser druck im rücken.
oft sagen sie: „wir haben so viel für euch getan! und wie dankt ihr es uns?!“
auch dort habe ich mich schon oft gefragt, ob sie meinem bruder und mir nur helfen, weil sie im gegenzug erwarten, dass wir uns um sie kümmern.

ist diese zuwendung dann aufrichtig? entspringt sie wahrer liebe?

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es erscheint eher wie ein handel. und wenn mir persönlich druck im nacken sitzt, gebe ich nicht mehr so gerne wie ich es unter anderen umständen tun würde.
ich bin also schon mit der subtilen regel groß geworden: wenn wir dir etwas geben, erwarten wir, dass du es uns auf ebenbürtige weise zurück gibst.
dass man aus dieser situation nur mit seelischen schmerzen, verletzungen und enttäuschen hervorgeht, ist so gut wie vorprogrammiert.

wahre zuneigung und liebe kann dir keiner nehmen. und wenn ich einen menschen wahrhaft liebe, gebe ich ihm gerne, auch wenn nichts zurück kommt. mein gegenüber ist nicht dazu da, meine bedürfnisse zu befriedigen. das kann nur ich allein. und wenn es mein bedürfnis ist ihm etwas zukommen zu lassen tue ich es, denn wenn ich gebe, um zu geben, kann mich niemand zurückweisen, da ganzheit keine ansprüche kennt.

ich merke dass es eine schmale gradwanderung ist, wieder in alte muster umzuschwenken. schnell bauen sich doch wieder erwartungen auf, gerade wenn der partner einen schritt auf uns zugeht. der trick dabei ist, sich dessen immer wieder bewusst zu machen – wahre liebe ist grenzenlos.

große fragezeichen

nach der trennung ist es mir nun unvorstellbar zu glauben, dass es tatsächlich eine wahre liebe, geschweige denn liebe gibt, die ein leben lang hält.
war ich doch einst Bärchenjägers one true love, so ist sie doch schneller untrue als ich Indianer Jones sagen konnte.

wie kann denn eine liebe funktionieren, ohne dass man sich dabei verliert? wie kann sie ewig halten? und ist es ein lernprozess oder tragen wir das alle einfach in uns?
viele, viele fragen, die durch meinen kopf geistern und deren antwort ich finden möchte, wenn es eine gibt.
in zahlreichen büchern gibt es sehr viele ansätze. sehr viele verschiedene ansätze.

beginnen möchte ich mit dem satz:
liebe ist, wenn man sich von seinen inneren bildern löst.

eine sehr interessante these und sie ist nur all zu wahr.
wir alle haben bilder von uns im kopf – von der welt wie sie sein sollte und nicht zu letzt von unserem partner. wie wir meinen dass er ist, wie er sein sollte, und wie er zu sein hat; was seine aufgaben, rechte und pflichten sind.

doch kann ein mensch jemals die vorstellungen eines anderen menschen entsprechen? sind dort nicht völlig, meist utopische ideale vertreten, die man selbst ersteinmal so leben können sollte, bis man sie von jemand anderes erwartet? und kann ich überhaupt etwas von einem anderen menschen erwarten? hat er nicht das selbe recht wie ich alles in seinem leben so zu gestalten, wie er meint, dass es für ihn der beste weg ist? oder sind doch kompromisse ein ständiger begleiter einer gut funktionierenden bezeihung?

ich schwimme in einem meer aus fragen, die sich mir allein von diesen einen satz stellen.
und ich möchte gleich einen zweiten satz hinterher schieben: je emotionsgeladener (z.b. verärgert oder enttäuscht) ihr eindruck vom gegenüber ist, desto selbstgemachter ist meist das zugrunde liegende bild.

war es doch genau das, was meinen mann und mich so enttäuschte. jeder hatte bilder vom anderen im kopf, die die person nicht halten konnte und so war die enttäuschung auf beiden seiten so groß, dass es wohl nur den einen ausweg fand, statt noch mal genauer hinzusehen und den menschen, mit all seinen faccetten zu sehen und ihn so anzunehmen wie er wirklich ist, statt nur die idealvorstellung von ihm zu lieben, die auf eigenen bildern entstand und so lange gehalten hatte bis sie anfing zu bröckeln.

die wirkliche liebe ist eben doch die, die auf den dritten blick folgt, nur muss man ersteinmal bis zum dritten blick vorstoßen…vielleicht geben wir uns heutzutage nicht mehr genug zeit das herauszufinden, da der zeitgeist unserer generation ganz wie ein werbespruch von ebay klingt: trenn dich früher von alten dingen.
lasse los was dir nicht gut tut.
doch habe ich die erfahrung gemacht, dass man vor allem aus fehlern lernt. und fühlen sich fehler gut an? nein. aber sie tragen sehr viel gutes in sich – viele früchte zum reifen, wenn wir nur wollen und bereit sind sie zu ernten.

polyamors pfeil hat mich nicht getroffen

nun, da Bärchenjäger alles aufgegeben hat, was wir einander waren…was er mir jemals versprochen hat, kann ich mein fazit unter allem ziehen…
das große abenteuer der polyamorie war ein experiment, dass viel von jedem beteiligten verlangt hat und ein selbstläufer ohne viel vorbilder war.

den einfluss eines neuen partners samt der homonauswirkungen habe ich völlig unterschätzt und auch nicht abschätzen können.

wenn der eigene mann plötzlich wieder zum teenager wird, mit plastikwaffen durch die wohnung hüpft und anders redet, riecht und witze macht als noch vor beginn der beziehung zu einem anderen menschen, ist das eine entwicklung, die in eine ganz andere richtung ging, als all meine erwartungen.

mein mann war mein erster. mein erster freund…mein erster mann…meine erste richtige beziehung…meine erste große liebe.
und ich glaubte wirklich daran mit ihm alt zu werden…so alt ich eben werden würde.
und er sagte mir auch nie etwas anderes:
nach dir kommt keine mehr.
wir bleiben zusammen EGAL WAS AUCH KOMMT.
mit dir bin ich verbunden wie mit keiner anderen frau.
ich sehe meine zukunft in 20 jahren mit dir.
ich liebe dich mehr als du mich.
JA. ICH. WILL.

er gab mir immer ein gefühl der sicherheit. aber was kann man für eine sicherheit von jemandem erwarten, der an einem tag genau diese worte sagt. und am nächsten tag das weite sucht?
mein mann hat es nie verstanden ersteinmal zu hause seinen pflichten nachzukommen und erst dann draußen nach weiterer zerstreuung zu suchen. da habe ich wohl einmal mehr von mich auf andere geschlossen…ein fataler fehler.

eine beziehung sollte auch durch schlechte zeiten gehen können. das haben wir einander ja auch versprochen. durch gute wie durch schlechte zeiten.
doch das würde arbeit bedeuten.
um so einfacher ist es sich in etwas neues…frisches…zu stürzen, wo noch kein frust der letzten 3 1/2 jahre liegen…aber auch dort wird der alltaag…der frust…und probleme einziehen.

mein fazit ist nun, dass ich nicht weiß was der beste weg ist zusammen die frische zu konservieren, die zu beginn alles auf den kopf stellt und einem das gefühl gibt fleigen zu können.
ich weiß aber, dass meine sprache der liebe zuneigung ist. und ich deshalb meinen partner nicht mit einem anderen in liebe verbundenen menschen teilen möchte.
ich teile gerne. doch ich möchte wissen dass mein partner MICH zuerst aus dem sinkenden boot rettet und nicht dasteht und nicht weiß wo er zu erst hingreifen soll.

insgeheim habe ich öfters im büro nachdenkend aus dem fenster geschaut und mich gefragt: war es das jetzt schon? und träumte von einem anderen mann.
ich fühlte mich oft vernachlässt…er ist ein luftikuss. mein Peter Pan. ist überall und nirgends.
das habe ich an ihm geliebt und gehasst.
die trennung ist für mich unbegrieflich und auch immernoch nicht fassbar. hat er mir doch oben genannte versprechungen bis zum letzten tag gemacht. nie auch nur ein wort, dass er unglücklich war. das kommunizierte er nur zu anderen. außenstehenden personen. wie hätte ich da jemals auf ihn eingehen können, wenn er mir nicht sagt was ihm fehlt?
ich hatte wohl nie eine chance eine feste konstante in seinem leben zu sein, da er einfach immer abwechslung braucht. das habe ich schon vorher gewusst. und ich habe auch viele freunde kommen und gehen gesehen und wusste, wie leichtfertig er menschen einfach aus seinem leben streicht. ich hatte immer angst, er würde das selbe mit mir tuen.

doch er hat mich zum lachen gebracht. ich liebe seine diebischen augen…ich liebe es mich an ihn zu kuscheln und einfach seinem herzschlag zu lauschen.

ich werde ihn ewig lieben. und ich werde ihn ewig hassen.

ich bin wohl wie ein fisch…einfach nicht zu fassen. mein drang nach freiheit und zeitgleich meine sehnsucht nach einem behütetem zu hause sind wohl unvereinbar. es sei denn es findet sich ein mann, der es schafft mein temperatment zu zügeln…oder schlicht die vielen verschiedenen aspekte meiner bedürfnisse anzusprechen, die gern auch mal ins extreme rutschen…worauf ich nicht unbedingt stolz bin…aber sie sind eben da.

vielleicht sollte man das konzept der offenen beziehung auch einfach zusammen ausleben. dass man nur zusammen mit weiteren partnern sex hat…auf diese weise würde es frisch bleiben…man tut sogar etwas gemeinsam und hat etwas neues…spannendes…inspirierendes…
wer weiß. dass muss man wohl, so wie schon die anderen wege, einfach ausprobeiren und ihn einmal gehen…

danke für die schöne zeit.

die rechnung geht nicht auf

nach den ganzen wochen des blanken gefühltschaos‘ die nun hinter mir und den anderen dreien liegen ist mir nun endlich bewusst geworden, dass polyAMORIE wohl nur bei absolut durchorganisierten hippiekommunen funktionieren kann, bei dem keiner mehr ein ego besitzt und sich tatsächlich ALLE lieb haben.

außerehelicher sex ist vollkommen ok. wirkt erfrischend…belebend, doch sobald mehr im spiel ist wird es nicht nur kompliziert…ich glaube dafür gibt es garkeinen passenden ausdruck…

aus meiner gegenwärtigen sicht, muss ich gestehen, dass der gedanke, so wie ich ihn im kopf hatte bei weitem nicht zu ende gedacht war, da ich viele dinge nicht berücksichtigt habe, da ich sie, wenn es so weit ist, auf mich zukommen lassen wollte. und nun, wo die dinge so sind, dass sie nah genug an mich herangetragen wurden, sehe ich, dass es nicht aufgeht. es ist unfair den neuen partner gegenüber, denn können Bärchen und ich ihnen überhaupt das bieten was wir bereits haben?

es ist schon fast egoistisch gewesen, zu denken es könne so klappen, doch bleibt am ende nicht einer der liebenden auf der strecke, wenn wir nicht alle zusammen in ein großes haus ziehen?

träumt nicht jeder davon eine bezugsperson im leben zu haben, mit der er alle seine wundervollen und ebenso weniger schönen momente durchleben kann?
doch wie priorisiert man das, wenn nicht nur eine, sondern mehrere bezugspersonen die mitte darstellen?

sind nicht Bärchenjäger und ich die mitte und alle anderen kommen dazu?

die partner die dazukommen haben sich auch eine verbindung gewünscht, so wie Bärchen und ich sie haben, nur dass sie gefühlt immer die nummer 2 sein werden, auch wenn es kein treppchen samt nummerierung gibt…so wird doch trotzdem immer nur einer der oder diejenige sein, die oder der zu erste angerufen werden kann…

manchmal muss man dinge erst auf sich zukommen lassen um zu sehen dass sie nicht funktionieren…allerdings ist nun das kind schon in den brunnen gefallen…und die gefühle die verletzt wurden sind reichlich…

wieder einen schritt weiter

mein mann und ich befinden uns gerade wieder in einer heißen phase…
es ist wieder so weit. und dieses mal hat es auch aussicht auf dauer. das freut mich wirklich sehr für ihn! es bringt aber auch wieder neuerungen und ereignisse, die verdaut werden müssen und wo lösungen gefunden werden müssen.

er hat nun eine frau gefunden. mit der es passt. für die er gefühle entwickelt hat.
könnte es etwas schönes geben als liebe?

ich dränge schon seit monaten sie endlich kennen zu lernen. doch da das sehr neu für sie ist mit jemandem zusammen zu sein, der bereits eine partnerin hat, ist es schwer für sie, mir in die augen zu schauen, so scheint es mir.
ich kann sie verstehen. das ist keinesfalls leicht. aber andererseits ist es ja auch leicht mit ihm die nächte um die ohren zu schlagen, da sollte es doch im bereich des möglichen liegen, mir entgegen zu treten.

so langsam kommt ein kontakt mit ihr auch ins rollen. darüber freue ich mich sehr, denn je ernster es zwischen den beiden wird, um so mehr muss kommuniziert werden in meinen augen, um die zeit die jeder mit jedem zusammen haben möchte bestmöglich auszuschöpfen.

schluss, aus und ende

anfang des monats hatte ich einen unfall.
ich landete im krankenhaus.
an dem tag als es passierte war ich mit meinem Revolverdate verabredet. wir wollten den abend…die nacht wieder miteinander verbringen.

noch in der notaufnahme liegend sagte ich ihm bescheid, da er mich abholen wollte.

ich hätte ihn gern bei mir gehabt, doch da ich meinem mann als ersten an meine seite rief, gab ich ihm den hinweis das er kommt und ich es verstehen könne, wenn ihm das unbehangen bereitete. also blieb er fern.

und das blieb er auch die vollen 13 tage wie ich stationär behandelt wurde.
ich fühlte mich verraten, denn ich erinnerte mich an einen satz aus meiner kindheit:

den wahren freund erkennt man in der not.

es war wieder einmal so, dass ich mich betrogen fühlte.
gefickt.
benutzt.

nur gerade von ihm, den ich aus meiner meditationsgruppe kannte, hatte ich so ein verhalten nicht erwartet, da wir die selben grundtugenden anstrebten. das passte alles nicht zusammen.

wieder daheim, brachte ich es nicht fertig zur meditationsgruppe zu gehen, da ich wusste, dass ich ihm dort begegnen würde.
vergangenen montag fasste mich mir dann ein herz. ich ging hin.
wir verhielten uns normal. sehr freundlich.
doch innerlich kam ich damit nicht zurecht.

mir ist eines sehr, sehr wichtig bei menschen in meinem näheren umfeld und das ist loyalität!

ich schrieb ihm also, da es mich beschäftigte und er erzählte mir, dass ihm bewusst wurde, dass er mit mir niemals zusammenleben könnte. keine kinider bekommen und er mir deswegen keine hoffnung machen wollte indem er mich besucht.

mal abgesehen davon, dass man das alles in einer polyamoren beziehung uneingeschränkt leben kann, war ich für den moment beruhigt. ich war beschwichtigt, doch im grunde, entschuldigt es trotzdem nicht, dass er mich hängen ließ…und nun habe ich immer noch keine lust ihm bei der meditation zu begegnen. ich fühle mich einfach benutzt. eine weitere nummer auf seinem kerbholz. eine weitere ex mit der er immer noch so toll in kontakt steht. das will ich nicht sein.

ich glaube ich habe eine andere einstellung zu menschen in meinem näheren umfeld. ich würde des nachts durch die botanik fahren, riefen sie nach mir. würde mein möglichstes tun ihnen eine stütze zu sein. und dazu muss ich mit ihnen nicht schon seid 10 jahren befreundet sein…

alles paletti

nachdem ich ein so gewaltiges tief hatte, wegen des ausrutschers und des winters, ist es mir nun gelungen wieder die glückliche Maus zu sein, die ich immer bin.
noch dazu kann ich berichten, dass Bärchenjäger und ich so dicke sind wie lange nicht.

mein geliebter mann hat recherchiert und herrausgefunden, dass er Mausi mit einer 20 sekündigen umarmung pro tag – rein biologisch betrachtet – glücklich machen kann.
kaum dass er das verkündete und mich in den arm nahm ging es mir besser.

seither haben wir noch intensiver und öfter die arme umeinander geschlungen.
und in der tat, es gibt sogar organisierte kuscheltreffen (zu finden z.b. auf die-kuschelparty.de), wo sich menschen zusammen finden um miteinander berührungen auszutauschen, was die endorphinausschüttung ankurbelt und letztendlich glücklich macht.