Kategorie: sex

rollentausch

es ist etwas ganz erstaunliches passiert!
nun endlich hatte ich das vergnügen einem devoten mann zu begegnen.
ich konnte eine seite ausleben, die schon sehr lange in mir schlummerte, doch bei all den dominanten männern meiner vergangenheit, blieb dieses verlangen unausgelebt.

ich bin eine switcherin.

per definition von wikipedia: „Switch“ beschreibt, dass es sich um eine Person handelt, die sich mit beiden Rollen innerhalb der Rollenverteilung des BDSM identifizieren kann.

dieser mann wollte mir, einzig und allein mir, vergnügen bereiten. es war ihm völlig egal ob er dabei einen höhepunkt erlangte oder nicht. als ich ihn fragte warum es sogar in seinem sinne wäre nicht zu kommen, wie er selbst sagte, antwortete er, dass er mir dann nicht mehr dienen könne und er lieber genießen möchte mich zufrieden zu stellen. für ihn war sex die lust daran der frau zu diensten zu sein.
er erfüllt das klischee eines selbstständigen, der im beruf seinen mann stehen muss und die zügel in der hand hat und sie dann des nachts in die händer der frau geben möchte.

ich war von mir selbst sehr überrascht. fiel es mir doch plötzlich nicht mehr schwer beim akt zu reden (in der devoten rolle hasse ich es zu kommunizieren) doch in dieser rolle gehörte es regelrecht dazu buchstäblich den ton anzugeben.
er wollte dass ich ihm an den nippeln riss. das war sein „sesam öffne dich“. der wahnsinn! liebe ich es doch an den nippeln des mannes zu spielen, nur ist es schwer einen mann zu finden der das zulässt, geschweige denn danach fordert und lust dabei empfindet.
ich schlug ihn, kommandierte ihn zu verschiedenen stellungen so wie es mir gerade passte und sagte ihm was er mit seinen händen, der zunge und seinem schwanz zu tun und zu lassen hatte. ich nahm mir was ich wollte.
er hatte zu parieren.
es gefiel ihm.
es gefiel mir!

es war ein super gefühl dominant zu sein und es war sehr erotisch zu spüren und zu sehen, wie ihn das so sehr erregte, dass es ihn auf wolke sieben trug.

meine lieblingsrolle bleibt und ist jedoch die devote, unterwürfige frau, auch wenn es sehr erfüllend ist, auch der anderen seite raum zu geben, schließlich ist sie in mir und ich brauche sie nicht zu verstecken.
es wäre so geil, könnte ich nicht nur die rolle von devot oder dominant wechseln, sondern auch mal richtig in die haut eines mannes schlüpfen.

ich hatte neulich nicht nur das vergnügen eines devoten mannes, sondern durfte auch an anderer stelle einen weiteren traum einmal in die tat umsetzten und einen mann anal ficken. was für eine erfahrung (!!!!), hatte ich doch schon so lange den wunsch danach.

er war super dominant! als exsoldat kommandierte er im befehlston alle meine bewegungen. zu erst sollte ich mich komplett ausziehen ausziehen und gleich darauf musste ich mich vor seinen augen selbstbefriedigen. er tat es mir kurz darauf gleich und verleihte seinem schwanz damit die notwendige härte, denn er wollte mich anal nehmen (das ist seine vorliebe, hat er mich doch bis jetzt jedes mal fast ausschließlich anal gevögelt). und kaum dass er der meinung war ich wäre gekommen, durfte ich mich an seinem hinterstübchen versuchen.

es war kein normaler strap on wie ich ihn bis dato kannte. es war ein doppeldildo ohne geschirr der sowohl in mir steckte, als auch später in ihm.IMG_2438
ein unglaublich geiles gefühl zuzustoßen! wenn sich männer immer so fühlen wie ich in dem moment wie ich auf ihn herab schaute, ihn bei der hüfte packte und den schwanz in ihn stieß, dann würde ich nur zu gern einmal ein mann sein und den ausblick genießen, wie mir eine attraktive frau den schwanz lutscht und ich sie danach ficken kann…oder vielleicht doch eher ein mann? vielleicht wäre ich als mann auch schwul oder be? männer sind in meinen augen einfach so unsagbar sexy!

ein hoch auf das männliche geschlecht!
ihr regt meine phantasie an.
ihr seit meine muse!

von bremsen und gaspedalen – orgasmusschule II

und schon geht es in die zweite runde der orgasmusschule und was macht da mehr sinn, als sich dem orgasmus selbst einmal theoretisch zuzuwenden?!

viele forscher haben jahrzehnte lang versucht alles über die 10 sekunden seeligkeit herauszufinden. viele verschiedene forschungsergebnisse lassen diesen intensiven vorgang so unglaublich trocken erscheinen, doch hat dieses wissen seine vorteile, wie wir im laufe noch feststellen dürfen.

schaun wir uns also den vorgang nun ein mal genauer an:
erregungsphase: zu beginn der stimulierung steigen pulsfrequenz, blutdruck und atemfrequenz. die inneren labien und die klitoris werden dunkler und schwellen an, wodurch sich die äußeren labien öffnen. die vaginalwände werden feucht und länger. die brüste schwellen an und die brustwarzen richten sich auf. es kommt zum schwitzen.
plateauphase: an der vaginalöffnung beginnt die lubrikation aus den Bartholin-Drüsen. die brüste schwellen weiter an, so dass die brustwarzen sich scheinbar in die brüste zurückziehen. es kann zum sex-flush kommen, zur rötung des brustkorbs. inzwischen haben die inneren labien ihre größe im vergleich zum ruhezustand verdoppelt. die inneren bereiche der klitoris heben sich und ziehen den äußeren teil nach innen und oben, so dass er sich von der körperoberfläche zurückzieht. die vagina selbst dehnt sich tief im körper weit und offen wie ein zelt um den gebärmutterhals. es kommt zu unwillkürlichen muskelkontraktionen, die man myotonie nennt, einschlißlich des karpopedalspasmus (der kontraktion von muskeln in händen und füßen). es könnte zum keuchen kommen oder der atem wird angehalten, da zwerchfell und beckenboden gleichzeitig kontrahieren.
orgasmus. alle schließmuskel des beckenbodens – von harnröhre, vagina und anus – kontrahieren gleichzeitig. atem und puls gehen schnell und der blutdruck steigt. das becken kann sich wiegen, verschiedene muskelgruppen können sich unwillkürlich anspannen. die spannung löst sich plötzlich.
rückbildungsphase. brüste schwellen ab, klitoris und labien schwellen ab, pulsfrequenz, atemfrequenz und blutdrck kehren zum ausgangswert zurück.

dieses vier-stufen-modell setzt allerdings eines als selbstverständlich vorraus, das aber nicht selbstverständlich ist. alle phasen sind das resultat des ersten reizes der erregung und liegen dem verlangen zugrunde.
deshalb resultierte das drei-phasen-modell aus weiteren forschungen:
es beginnt mit dem verlangen, interesse an oder lust auf etwas haben.
gefolgt von der erregungsphase, die die erregungs- und plateauphase zusammenfasst. und die dritte phase mündet im orgasmus.

in den späten neunziger jahren entdeckten forscher schließlich das duale kontrollsystem. es beschreibt nich nur was in der sexuellen erregung passiert, sonder geht ins detaiel, welcher mechanismus hinter der regulierung und kontrolle der sexuellen erregung steht: gaspedal (anturnend) und bremse (abturnend).

spannend ist, dass es praktisch keine angeborenen sexuell relevanten reize oder bedrohungen gibt. sie müssen erst durch gesammelte erfahrungen erlernt werden. und wen wundert es, dass sie bei männern und frauen verschieden erlernt werden? männer lernen schon früh auf grund ihrer körperlichen veränderung – die errektion – eine verknüpfung herzustellen zwischen ihren empfindungen im inneren und der körperlichen reaktion auf grund äußerer einflüsse aus der umwelt und lernen dadurch diese als „sexy“ zu verknüpfen.

bei frauen ist dieser prozess um einiges unklarer. bei mädchen ist eine so eindeutige reation wie die errektion beim mann nicht vorhanden und so bleibt ihr nur ihre umwelt aufs genaueste wahrzunehmen um sexeull relevante reize lernen zu können. noch dazu kommt, dass der lernprozess bei mädchen sehr stark von hormonen beeinflusst ist. äußere reize schwanken bei frauen in ihrer relevanz auf grund der menstruation im verlauf eines monats sehr stark. bei männern ist ein sexuell relevanter reiz im verlauf eines monats nahezu konstant.

das einzige das angeboren ist, ist der mechanismus von bremse und gaspedal. sie sind vorhanden und eingebaut. wann sie jedoch anspringen muss erst erlernt werden.
das gaspedal ist daszuda den startschuss zu geben: sexueller reiz, jetzt kann es losgehen, sex! es ist gerade hoch erotisch, pflanze dich fort!
die bremse stellt nun das gegenteil dar. sie springt an, wenn eine bedrohung wahrgenommen wurde uns sexuelle tätigkeiten gerade sehr unpassend wären. bei der bremse unterscheidet die forschung auch zwischen 2 verschiedenen die beide eingebaut sind: eine springt bei äußeren faktoren an wie z.b. mein potentieller partner könnte eine krankheit übertragen. und die zweite bremse springt bei inneren ängsten an: ich bin nicht gut genug. ich komme nicht schnell genug. ich bin nicht hübsch genug.
im durchschnitt kann man davon ausgehen, dass frauen empfindlichere bremsen haben und männer empfidlichere gaspedale. also ergänzen wir uns auch in dieser hinsicht wieder volkommen und „es geht nicht mit es geht nicht ohne“ trifft den nagel auf den kopf.

die gute nachricht nach all der theorie ist also, dass stark erlernte bremsen gelockert werden können und so das anturnen und „lust auf sex“ haben mit ein wenig übung – die kontextänderung – nicht mehr zu frustration, sondern erfüllterer sexualtität führen kann.
all das kommt in den nächsten teilen der orgasmusschule. es bleibt also weiterhin spannend!

10 auf einen streich

vor lauter aufregung war ich schon ganz feucht, als ich in einem der räume des hotels „das versteck“ darauf wartete, dass es endlich losging. mit meinem dom M hatten wir ein erlebnis der ganz besonderen art geplant.
eine langgehegte phantasie sollte nun endlich in erfüllung gehen.

10 männer sollten mich ficken, ohne dass ich auch nur einen einzigen davon sehen würde.

IMG_9262die ersten männer trafen langsam ein. und M, ganz der gute geschäftsmann, verstand es seine „ware“ – mich – heiß und feucht zu machen, damit sie für die freier von höherem wert war.

ich war so aufgeregt. es ging los.
ich verband mir die augen mit meinem schwarzen tuch und M fesselte meine hände mit manschetten an einer stange an der decke und spreizte meine beine mit der spreizstange, ganz wie Mr. Grey es im kino mit Anastasia tat.
und so stand ich da. mitten im raum. vollkommen nackt. mit verundenen augen.

 

die tür ging auf. alle 10 männer kamen rein und befingerten mich umgehend. warenbegutachtung.
bis einer der männer sagte: sie soll endlich unsere schwänze lutschen! das kann sie sicher gut!

also bat M alle männer noch einmal raus zu gehen.
er band mich los und ich setzte mich auf den fußboden auf meine fersen, voller erwartung gleich einen schwanz nach den nächsten zu lutschen.

IMG_9320-2und schon war es so weit!
ich wurde weitergereicht von schwanz zu schwanz. in den händen hatte ich ebenfalls jeweils einen und konnte es garnicht fassen wie geil es war von schwänzen umringt zu sein! ein langgehegter traum wurde wahr! was für ein genuss! ganz tief bis in den hals gefickt zu werden machte mich so unglaublich feucht, dass ich schon bald auf dem tisch lag, mit gespreizten beinen.

dass ich auch nur einen klaren gedanken fassen konnte war ausgeschlossen! ich ließ diese pornös anmutende szenerie einem rausch gleich an mir vorbeifliegen. in jeder hand einen schwanz, einen im mund und einen in meiner fotze lag ich auf dem tisch und wurde von mann zu mann gereicht.

 

IMG_9357sie gossen wachs über mich, schmierten mich mit öl ein, spuckten mir in den mund und brachten mich zum ejakulieren, so dass der gesamte boden nass wurde. eine orgie, wie ich es mir nur in meinen träumen ausgemalt hatte – bis jetzt.

 

es war das geilste, dass ich jemals erleben durfte! und ich bin scharf auf noch mehr solcher erlebnisse!!! überall schwänze ist für mich das erotischste, dass ich mir vorstellen kann und das hat sich nun bestätigt!

M berichtete mir im anschluss das ausnahmslos jeder der beteiligten begeistert war und ich somit auf eine baldige wiederholung hoffen darf. bis dahin befriedige ich mich mit der erinnerung an dieses einzigartige erlebnis und neuen phantasien ans nächste mal.

lebt eure träume!
es lohnt sich!

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orgasmusschule I

es ist manchmal deprimierend.
die stimmung ist hoch erotisch! die szenerie macht mich total an. und doch…der orgasmus bleibt aus. warum?!

diese artikelreihe richtet sich an alle frauen die, wie ich, nur schwer zum höhepunkt kommen oder frauen die ihre sexualität weiter vertiefen und sich noch besser kennen lernen wollen.
und meine wichtigste Aussage für heute soll sein: mädels, ihr seit perfekt, genau so, wie ihr seit. bei euch ist nix falsch. ihr seit auch nicht kaputt. Ihr seit gesund und genau so schön wie ihr seit! der trick ist nur, eure bremsen und gaspedale kennen zu lernen und sie anzuwenden zu lernen.

rein anatomisch gesehen unterscheiden sich männliche und weibliche geschlechter im grunde kaum. es sind alles die selben teile nur anders zusammen gesetzt. die ersten sechs wochen sind wir als embryo sogar komplett gleich. erst nachdem die jeweiligen männlichen oder weiblichen hormone ausgeschüttet werden (das entscheidet sich, je nach chromosomensetzt der spermie…das war das mit denn xx und xy) verändert sich das aussehen der gleichen teile etwas um den jeweiligen funktionen später richtig nachkommen zu können.

und welches teil ist jetzt bitte das pandant?
einmal ganz schnöde aufgelistet:

•klitoris – eichel (ich nenne sie immer gerne kuppe…)
•schamlippen – hosensack

wenn man sich den hodensack auch einmal genauer betrachtet, erkennt man sehr deutlich eine hodensacknaht. wäre aus dem männlichen ein weibliches exemplar geworden, wären an dieser stelle die labien (äußeren schamlippen) entstanden.
das wirklich interessante an der klitoris ist, dass sie wie das eisbergprinzip nur die spitze zeigt. sie reicht noch weit ins innere des körpers rein und ist der empfindlichste teil und erfüllt bei der frau auch nur diesen einen zweck: empfindung.
bei männern ist der penis und somit auch die eichel sogar für vier aufgaben zuständig: empfinden, penetrieren, ejakulieren und urinieren. da sind wir mädels wohl im vorteil…

und warum ist nun das glied so gewaltig, wohingegen sich das weibliche geschlechtsorgan vor lauter „scham“ versteckt?
aus dem einfach grund, den wir uns alle im grunde auch schon an fünf fingern abzählen können: männer müssen ihre erbanlagen aus ihren eigenen körper in einen anderen transportieren. das macht sich auf diese harte lange weise am einfachsten. frauen tragen ihren teil der rechnung gut und vor allem sicher verpackt in der körpermitte mit sich herum.

und was ist noch gleich?
klitoris wie auch penis besitzen die selbe gefäßgeflechtstruckturen:

•schenkel-penisschwellkörper
•vorhofschwellkörper-harnröhrenschwellkörper

das bringt mich zu dem punkt der mich sehr verblüfft hat, als ich mich mit dem thema eingehender beschäftigte. ist uns nicht allen bekannt, dass männer „hart“ werden und frauen „feucht“?
in wahrheit werden wir beides, männlein wie weiblein werden feucht und hart.
zu beiden seiten der vaginalöffnung sorgt die bartholin-drüse für reduzierte reibung. das männliche pendant, die cowper-drüse, sitzt direkt unter der prostata und produziert das präejakulat.
und die härte wird ebenso auch bei frauen durch die skene-drüse, die an der harnröhrenöffnung sitzt erzeugt (sie produziert auch das weibliche ejakulat). bei männern sorgt die prostata (sie ist auch für das ejakulat zuständig, das sie produziert) für die erotische härte.

nicht alle ähnlichkeiten sind immer auf dem ersten blick zu erkennen, doch wir sind eben doch aus dem selben holz geschnitzt, nur anders zusammengesetzt. darum ist auch alles schön und gesund. die natur ist in allem was sie hervorbringt sehr vielseitig, so auch bei der ausbildung unserer genitalien. das aussehen einer eichel ist so wunderschön verschieden. von ganz spitzen bis hin zu pilzartig groß. es gibt lange und dicke penisschaft und dünne oder auch gebogene. alles schön, alles gesund. und so ist es auch bei der vulva. es gibt große äußere wie innere schamippenu und es gibt kleine. es gibt kleine schon fast versteckte klits und es gibt große. alles ist schön und gesund, solange man keine schmerzen oder anderweitige propleme hat, ist alles erlaubt, alles schön.

zur simplen begriffsklärung nun nocheinmal eine binsenweisheit die im volksmund oftmals flasch bezeichnet wird: die vagina ist nicht das gesamte geschlechtsorgan, sondern auschließlich der fortpflanzungskanal, dort wo der penis plump ausgedrückt drinnen steckt.
und die vulva bildet die äußeren genitalien, gefolgt vom venushügel, der den gesamten behaarten bereich über dem schambein bezeichnet.

und auch mit dem irrglauben des jungfernhäutchens möchte ich heute und hier und jetzt aufräumen. das hymen ist ein dünnes häutchen am unteren rand der vaginalöffnung und ist nicht da, damit es zerrissen wird. es ist tatsächlich, soweit die wissenschaft bisher herausgefunden hat, schlicht nicht verschwunden. es ist eine art nebenprodukt, das in der evolution zu aufwendig war um es zu entfernen, als es einfach dran zu lassen, ähnlich dem prinzip der männlichen brustwarzen.
auch männer haben wieder das passendes gegenstück, der sogenannte samenhügel. eine falte in der wand der männlichen harnröhre. wer hätte das gedacht?! es gibt frauen die ein solches jungfernhäutchen haben und andere werden wiederum ohne geboren. sie sind deswegen aber nicht bereits gevögelt auf die welt gekommen.
das erklärt auch, warum ich bei meinem ersten mal nicht angefangen habe zu bluten. ging es dir genauso?

nun bin ich am ende meines ersten artikels dieser orgasmusschule-reihe und habe eine letzte aufgabe für dich:
schnapp dir einen spiegel und schau dir deine vulva einmal genau an. such deine klitoris und schau dir an wie schön du in deiner körpermitte bist. alles ist schön und alles ist gesund solange es keine schmerzen verursacht.

ich habe auch sehr lange mit meiner möse gehadert. aber mein mann hat uns dann einmal völlig spontan beim sex abgelichtet. er griff einfach zur kamera und hielt auf die spannendste stelle beim akt. und erst von dem zeitpunkt an empfand ich meine vulva als wirklich schön, da ich erst dort sah, wie schön sie war…(vor allem mit seinem schwanz darin!!!)

lange zeit dachte ich sie sei unfassbar hässlich, doch als ich einmal den mut aufbrachte sie mir eingehender anzusehen erkannte ich ihre schönheit. finde du auch zu deiner schönheit!

spontan ins versteck

gestern traf ich mich sehr spontan mit einem freund im erotikhotel „Das Versteck„.

wir haben gemeinsam ein kleines abenteuer geplant und dazu diese location auserkoren. doch bevor wir zu diesem event laden, wollten wir es uns ansehen. da das nicht ohne weiteres geht, buchten wir es spontan für 2 stunden.

sehr eindrucksvoll.
man erhält einen code per sms für den tresor am eingangstor, wo der schlüsselchip verschlossen ist. mit diesem öffnet man das grundstücktor und schlussendlich auch die hoteltür.
und von dort an ist es duster.
sehr spärliches licht sorgt für entsprechende stimmung für das bevorstehende erotische erlebnis.
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gespannt bis in die letzte körperzelle gingen wir von raum zu raum…insgesamt 5, wenn man das bad mit einberechnet und in 3 räumen lagern zusätzlich spielzeuge, von denen ich teilweise noch nichts wusste…selbst für liebhaber von medizinischen spielchen sind kanülen und weiteres steril verpacktes zubehör zu finden.

und da standen wir nun…planten unser event…als er mich plötzlich fragte, ob wir eine generalprobe durchspielen wollen…das lass ich mich nicht zwei mal fragen, also nahm er sich die ledermanschetten und band sie mir um die handgelenke, um mich danach an der stange an der decke zu befestigen.

er ging um mich rum und schlug mir mit der hand auf den hintern. dann zog er mir die hose aus und packte mich im schritt. ich sah, das sich sein schwanz schon deutlich in seiner hose abzeichnete. was für ein anblick!!!!

er ging zu seiner großen tasche und holte eine peitsche raus. damit bearbeitete er mich ersteinmal. noch sehr sanft…wir waren ja noch am anfang unseres spielchens. es fühlt sich herrlich an, wenn die zarten striemen auf meine lippen meiner mitte prasseln…ein prickeln der besonderen art.

seine hose schon sehr prall, kam er an mein ohr und meinte: „ich will dich ganz nackt sehen!“ also machte er meine arme los. ich zog mein oberteil und den bh aus und ehe mich mich versah, hing ich wieder gefesselt an der decke, nur dieses mal nahm er sich auch den beinspreizer, nachdem er auch meine fußknöchel mit manscheten verziert hatte und so stand ich nun fast gänzlich bewegungsunfähig im raum…ihm völlig ausgeliefert. doch das viel geilere detail, das mich super scharf macht war die tatsache, dass er voll bekleidet war, während ich nicht nur ausgeliefert, sonder komplett nackt vor ihm stand.

selbst jetzt noch, beim aufschreiben, wird mein höschen ganz feucht.

nun stand er seitlich vor mir, betrachtete mich, betatschte mich, peitschte meine brust und dann spuckte er mich an! es lief mir den bauch runter und verfing sich in meinem bauchnabel. ich stöhnte auf. so eine szenerie spiele ich sonst zu gern in meiner phantasie ab und nun war ich mitten drin.

er verschwand kurz in ein anliegendes zimmer und kam mit einer großen nippelklemme wieder, mit er meine rechte brustwarze abklemmte…seine peitsche maltretierte noch öfter meinen arsch, bis mir mein kreislauf einen strich durch die rechnung machte.

er schnallte mich umgehend ab, gab mir wasser und so stand ich auf die vor mir stehende liege gebeugt mit gespreizten beinen und gab ihm das zeichen weiter zu machen. die pose bot sich an für diverse gelegenheiten und er holte seinen zauberstab raus. nein, damit meine ich natürlich nicht seinen schwanz, sondern den in der pornowelt vielbenutzen massagestab, den sicher jeder erfahrene erotikfilmgucker kennt. der stab, mit der großen kugel, bei dem die darstellerinnen immer stöhnen – wirklich immer und der laut seiner aussage eine orgasmus garantiert darstellt.

er schmiss ihn an. es surrte laut und dann ging es los. er hielt ihn mir an meine perle und ich dachte ich verliere den verstand. ich reckte mich und reckelte, stöhnte und genoss. es war super, aber zu kurz. noch einen moment länger und ich wäre gekommen.

doch nach diesem ekstatischen ausflug, holte er mich mit kerzenwachs, dass er über meinen arsch und meine spalte entlang tropfte wieder in die gegenwart zurück. ich liebe es! erst ist es nur ein kleckerndes gefühl, doch dann, kommt zart und immer doller werdend ein stechender schmerz der sich zieht. herrlich. großartig!

und nun war es so weit. wie ich da so über der liege hing, am ganzer körper vor lust zitternd, zog er sich aus, grief dann meinen haarschopf und steckte mir seinen schwanz in den mund. komplett – das liebe ich! mit der zunge um seine kuppe rumspielend genoss ich sein hartes gleid in mir. schließlich fragte er mich, ob wir es einmal ausprobieren wollen und ich willigte ein…

doch in was genau willigte ich ein?

er befreite mich vom beinspreizer. ich legte mich mit dem rücken auf die liege und dann kettete er mich an eben jene stange an der decke, an der ich zuvor mit den händen befestigt war. doch dieses mal mit den füßen. und es funktionierte…ich war erst skeptisch auf grund meines rückens, doch es war sehr angenehm, und so präparierte er sich mit kondom, und fickte mich. es fühlte sich so gut an so ausgefüllt zu werden. doch dann wieder, er hörte einfach auf und griff wieder zur kerze. dieses mal über meinen abgequetschten nippel und zu guter letzt über meinen venushügel. ich räckelte mich wieder auf dem tisch vor lust und schmerz. dann trat er wieder an mich ran und ich lutschte seinen schwanz. ich war ihm total ergeben.

IMG_9444schließlich entfesselte er mich von der decke, half mir auf und nahm mir die nippelklemme ab…dieses gefühl ist so intensiv! sobald sich die metallstangen lösen und das blut wieder fließen kann schmerzt es so intensiv, aber da meine nippel MEINE persönliche erogene zone sind, ist es so lustvoll, dass ich wieder am ganzen körper erbebte und stöhnte.
dann kniete ich vor ihm und lutschte seinen schwanz bis er kam, so dass er sich auf meiner brust ergoss.

das beflügelnde, befriedigende und in sich ruhende gefühl nach dieser art sex ist unbeschreiblich schön.
ich freue mich schon auf das geplante event…

männer & kommunikation beim sex

wenn männer doch sonst eher die schweigsameren sind, so kommen sie beim sex so richtig aus sich raus.
ganz plötzlich wollen sie es ganz genau wissen:

„naaa, findest du das geil?!“
„in welches loch willst du meinen schwanz?!“
„darf ich kommen?“
„wo soll ich kommen?“

fragen über fragen…

liebe männer,
auch wenn frauen sonst immer seeeehr viel reden. beim sex ist es umgekehrt.
wir genießen. wir tauchen ein in die bombastische gefühlswelt die wir durchleben. jedes wort und jede frage auf die wir uns konzentrieren müssen können uns aus diesem traum aufwecken. erotisch und orgasmusfördernd sind in worten ausgrdrückt komplimente…liebeserklärungen und dergleichen. doch fragen wie:

„findest du das geil ja?!“
„gefällt dir mein schwanz, du geiles stück?!“,

wirken eher wie ein schlechter porno…

doch auch an dieser stelle gilt wohl wieder: geschmäcker sind unterschiedlich. es wird sicher auch viele frauen geben die das „geil“ finden, mir ist nur keine bekannt.

der Bodybuilder

im krankenhaus habe ich jemanden kennen gelernt.
er faszinierte mich seit dem er das erste mal in mein zimmer kam.
an meinem letzten abend fragte ich ihn nach seiner nummer.

da er mir die ganze zeit über so reserviert und muffelig vor kam, dachte ich, ich müsse um den kontakt kämpfen…legte mir haufenweise gründe zurecht ihn davon zu überzeugen seine nummer rauszurücken…

allein der fakt das ICH einen mann ansprach…ihn nach seiner nummer fragte, ist schon ein highlight und sollte an dieser stelle einmal lobend erwähnt werden…ich mache mich wohl langsam…

doch auch wenn ich erst dachte er hege keinerlei interesse für mich, so gab er mir doch relativ zügig und bereitwillig seinen kontakt.
und so verabredeten wir uns als bald.

gingen spazieren…eines der dinge die mir der chirurg ausdrücklich verordnete.
wir gingen eis essen. spazieren…unterhielten uns…bestimmt 5 stunden lang…

es kam zu einem 2. date. das lief sehr ähnlich ab.

sein leben besteht im grunde aus arbeit, sport und schlafen. er schaut sich gerne die alten bodybuilder aus den 70ern an, die, so denke ich, eine art idole für ihn sind. seine inspiration nach der schicht in die mukkibude zu gehen, auch wenn das bett verlockender wär.

zum dritten date fragte ich ihn ob ich bei ihm schlafen dürfe und er willigte umgehend ein.
ich freute mich so sehr darauf. er ging mir einfach nicht mehr aus dem kopf.
wir schauten uns seinen lieblingsfilm an. lagen auf der couch. einfach nebeneinander. es passierte nix. kein kuscheln, keine vielsagenden blicke…an knutschen war garnicht zu denken…

erst nach dreiviertel des films kräpelte er auf der couch rum und ich sagte zu ihm er solle sich neben mich legen.

(im grunde entstand alles was uns zu diesem moment geführt hatte auf grund meiner initiative.
er ist wirklich bei allem was wir zusammen erlebt haben sehr zurückhaltend und ich weiß einfach nicht was in ihm vorgeht.)

zusammengekuschelt schauten wir den film bis zum schluss, machten uns dann bettfertig und dann…im bett, ging es los.

wir streichelten uns zärtlich, küssten uns. es war so schön. ich spielte an seinem schwanz, doch da nichts weiter passierte setzte ich mich dann auf ihn (kondom hatte er schon übergestülpt auf mein bitten hin) und fing an ihn zu ficken.

er war so herrlich am stöhnen. ließ bisweilen ein seufzendes „fuuuuuck“ verlauten und ich dachte er würde jeden augenblick kommen. ich für meinen teil, sehr erregt, da er ein wunder schöner mann mit sehr guter ausstattung ist, schon gekommen, bemühte mich nach kräften ihm selbigen höhepunkt zu bereiten, doch irgendwann reichte meine kondition nicht mehr aus…

ich hielt inne und sagt ich könne nicht mehr und dachte er würde mich dann einfach packen und die position wechseln…aber nichts. er lag da.

und ich fragte, wie ich ihm helfen könne. er solle auch seinen gipfel erreichen…und er fragte ob ich es ihm mit dem mund besorgen könne…das verneinte ich.

also ergriff er meine hand…

ohje…das ließ mich in schlechtem licht dastehen. hatte ich doch noch nie die geduld aufgebracht soetwas tatsächlich zu üben, geschweige denn zu vollenden. nun gut. es gibt für alles ein erstes mal. also tat ich mein bestes. nach einiger zeit meiner unbeholfenheit ergriff er meine hand und zeigte mir wie ers gern hätte…man lernt ja nie aus.

doch nach all dem spielen am schwanz meines partners entschloss ich mich doch noch mal aufzusteigen.

neues kondom.
und schon schwang ich mich wieder auf ihn…selbes spiel. selbes ergebnis.

nur diesmal zog ich ihn nachdem ich keine kraft mehr hatte auf mich. er nahm mich von vorn. dann noch mal von hinten. jedes mal hatte ich den eindruck es fehle nur ein kleines bisschen um die seeligen 3 sekunden zu erleben…doch auch seine kondition schien erschöpft.

zu guter letzt vollzog ich wohl meinen ersten handjob überhaupt. erfolgreich.

wunderschön!

er und ich völlig kaputt…feucht…etwas nach schweiß riechend. es war einfach schön. und so kuschelten wir uns aneinander und schliefen ein.

die ganze nacht kuschelnd…

am morgen darauf. (ich finde ihn ja einfach schlicht hoch erotisch) legte ich mich auf ihn…betrachtete ihn. sein schönes gesicht. seine kräftigen arme…ergriff ich motiviert und mein glück herausfordernd sein glied und vollbrachte ein zweites wunder. ich war sehr überrascht von mir…

Revolver

schon zum zweiten mal habe ich den plan gehabt mich mit meinem date in einen club zu verabreden zu dem jeder getrennt hingehen sollte um sich dann vor ort zu finden. und schon zum zweiten mal ging es in die hose, was den reiz des abends allerdings in keiner weise schmälerte.

aus dem namen der veranstaltung konnten wir zuvor nichts ableiten…und weitere informationen konnte ich bei der geringen recherche meinerseits nicht finden, doch der türsteher gab höflicher weise den hinweis, ob wir denn wüssten was Revolver für eine veranstaltung sei.

nein. das wussten wir nicht.

im kitkat waren es immer sehr feuchtfröhliche abende…nächte…was also sollte uns da nicht klar sein?

es stellte sich herraus, dass es eine schwulenparty war.

kurzes beratschlagen zwischen uns, um den entschluss zu fassen trotzdem reinzugehen, insofern ich denn auch als frau durfte.
und schon waren wir mitten im nackten getümmel.

großartig!

so viele unglaublich hübsche männer – fast schon schade.
und mein date: hetero, aber aufgeschlossen und vollkommen auf mich fixiert.
so ging es auch schon fast umgehend zur sache, nachdem er mir – alte schule – einen drink ausgab. wir suchten uns ein lauschiges plätzchen und schoben einander ersteinmal gegenseitig unsere zungen in den hals. eins folgte dem anderen und schon war mein bh geöffnet und wir lagen aufeinander, die finger auf ständiger erkundungstour.
dann griff er, wie Mr. Grey, zum kondom und riss es gekonnt mit den zähnen auf. gespannt wartete ich darauf dass er mich ausfüllen würde, doch wir wurden unterbrochen von einem zuschauer der sich zu uns gesellte, der nun nicht länger zuschauen wollte, sondern hand an den hintern meines begleiters legte. das brachte eben jenen völlig aus dem konzept, und so zogen wir ab.

grausam sowas. aber es dauerte nicht lange und wir suchten uns eine andere ecke, die noch vollkommen leer schien, wo ich in den genuss eines gekonnten zungen-finger-spiels an meiner empfindlichsten mitte kam und ich bat ihn mich nun endlich zu ficken, da ich ihn endlich spüren wollte.

tief.
fest.

und er entgegnete nur, dass er verunsichert sei vom ersten versuch, also drehte ich den spieß um und setzte mich auf ihn, da ich nicht davon ausging, dass schwule was mit meinem hintern anstellen würden und so fickte ich ihn, als ich plötzlich was an meinem arsch wahrnahm, dass ich nicht identifizieren konnte und schaute über die schulter.

und was erblickte ich dort?

männer.
viele männer.

sie standen vor uns und schauten zu oder auch nicht: mir wurde der hintern geleckt und meinem date wurden die eier massiert.

bis er kam.

und kaum das er sein glied aus mir raus gezogen hatte schnappte sich einer der beobachter den latexschlauch voller spermien.
ich wurde sogleich vereinnahmt. eine zunge eines mir völlig fremden mannes suchte die weiten meines mundes nach einem spielgefährten, den er dank meiner spielfreudigen zunge auch fand.
und ein weiterer der vermeintlichen bewohner des anderen ufers leckte mir die möse, während mein begleiter nun selbst zum zuschauer wurde.
doch auch wenn ich diese zuneigung genoss, war meine angst zu groß plötzlich gummilos gefickt zu werden, also zog ich mich aus der affäre.
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zog den reißverschluss meiner hose, der sich einmal vom arsch zur fotze zog, zu um dann mit meinem partner zu einem erneuten erfrischungsgetränk ein päuschen einzulegen und über erlebtes zu reden.

dieser abend war voll und ganz nach meinem geschmack! so viele hübsche männer. so viele schwänze die gelutscht wurden. gute musik. prickelnde gefühle dank des ersten dates…

er konnte die finger nicht von mir lassen.

und so kam es zu einem dritten versuch mich zu bumsen auf einer couch, wo er mich von hinten stoßen wollte, doch er erbat nach kurzer zeit eine pause, die ich  ihm natürlich bereit war zu geben – dieses mal nur ein zuschauer.
nach einiger zeit wie wir wieder einfach rumlagen, die geschehen um uns herum beobachteten entschlossen wir uns aufzubrechen, doch zuvor noch eine letzte runde zu drehen.

eine entscheidende letzte runde, sollte es doch sein, dass ich nicht nur in den genuss kam diversen blowjobs zuschauen zu können, sondern mein partner mich zu dem in eine lauschige ecke schubste, in der eine art frauenarztstuhl stand, auf den ich mich setzen sollte und auf dem er mich ordentlich mit seinem prallen schwanz stieß. was für ein genuss!

spätestens an diesem punkt war mir klar, dass ich unbedingt noch einmal zum Revolver musste!

ein lichtlein geht an

nach gut einer woche ist es mir nun klar geworden.

das was mich am Donnergott so anzieht ist seine grenzenlosigkeit in sachen sexualität. seine begeisterung dinge auszuprobieren, die teilweise über jegliche vorstellungskraft hinausgehen. mich fasziniert, dass er nicht derjenige ist, der mit großen augen und hand vorm mund dasteht und einem sagt das DAS so garnicht geht. sowas macht man ja nicht…nein. er will ALLES ausprobieren…um dann entscheiden zu können, ob es ihm gefällt oder nicht.

das macht man nicht.
wer sagt das?!

die gesellschaft gibt uns ein bild vor. viele halten sich daran…fühlen sich irgendwie eingekesselt, wissen aber nicht ganz warum.
es ist einfach so, das jeder von uns mit vorstellungen und erwartungen großgezogen wird, die von den eltern vorgegeben werden. ein teufelskreis.
doch je älter wir werden, desto mehr sollten wir anfangen alles einmal in frage zu stellen.
über den berühmten rand schauen.

diese plattform gibt mir der Donnergott, genau da, wo ich sie haben möchte.

mehr…ist es aber auch nicht, was ich ich an ihm mag.
zugeben. er sieht schon gut aus…
aber wie ich im laufe der zwei offenen jahre ja nun schon begriffen habe geht es nicht einzig und allein ums wilde ficken. das glaubte ich einmal…jung und unerfahren wie ich war…

er regt mich in so vielen belangen auf und bringt mich mit nur einem satz auf die palme.
er redet stehts und ständig nur von sex. aber das leben besteht nicht nur aus sex. ich möchte tiefgründige gespräche führen…kuscheln…so romantikkram, wie ihn frauen nun einmal mögen.

ich bin also immer noch verwirrt.
ich habe ihm zwar vergeben, doch stehen immer noch meterhohe mauern da…
es mangelt mir an vertrauen ihm gegenüber.
vertrauen in dem was er sagt…was er mir „verspricht“…
ich kann dem ganzen keinen rechten glauben schenken…
aber sagt man nicht immer das frauen auf badboys abfahren…
denn genau das ist er ja irgendwie…und beteuert mir es nicht mehr zu sein…

als mein mann mich heute morgen noch einmal auf die thematik veto und dem Donnergott ansprach gab er mir nun die möglichkeit das kapitel Donnergott abzuschließen, indem ich mich einfach auf ihm einlasse und sehe was daraus wird.
er möchte allerdings nicht wissen was wir machen. er möchte einfach nur endlich das thema vom tisch haben das einem geier gleich über die sexleiche Donnergott kreist.

ich muss es langsam angehen lassen, bin ich mir doch immer noch nicht sicher, ob ich das wieder so kann wie damals.

ein wochenende beim 3.date…

so langsam sollte ich einen namen vom 3. date erwähnen, denn wir haben uns ja nun schon öfter gesehen und uns schon öfter eingehender beschnuppert…
so auch an diesem wochenende, wo mein geliebter mann auf tour war mit seiner band.
da mich joshua schon öfter darum bat bei ihm über nacht zu bleiben, konnte ich ihm nun ohne weitere diskussionen diesen gefallen tuen.

schon am freitagabend fuhr ich zu ihm…
als der dominierende dieser ‚beziehung‘ gab ich ihm den hinweis mir sagen zu sollen in welchen kleidungsstücken ich ihm gegenübertreten sollte und so wünschte er sich, dass ich mit strapsen, rock und unterwäschelos vor seiner haustür erschien.
also stand ich wie verabredet in diesem aufzug vor seiner tür und wusste genau, dass er mich in der kommenden stunde erniedrigen würde, denn genau darum hatte ich ihm in meinem völligen verstandesverlust durch geilheit gebeten.

schneller als man denken mag ist man auf einer couch kniend – wird geschlagen und angespuckt, mit manschetten um die handgelengen angekettet und mit einem plug gestopft und gefickt.
wer das nicht gewohnt ist kommt schnell in die versuchung das vorher ausgemachte safeword zu benutzen, doch ich wollte durchhalten…
als er dann den plug gegen seinen schwanz austauschte und mich fickte konnte ich wirklich nicht mehr und musste „teddybär“ ausrufen.

analverkehr ist geil…allerdings muss man es trainieren damit es zu einem echten genuss wird. ein fleischiger schwanz gleitet nun einmal nicht so flutschig wie ein venylplug…

ohne verzögerung hörte Joshua auf mich zu stoßen, befreite mich von meinen ketten und mich überkam wieder das gefühl etwas zerstört zu haben. ich entschuldigte mich…doch er schaute mich nur verständnislos an und fragte: „Wofür?“
ich mag es nicht die lust eines anderen menschen zu zerstören.
doch zu diesem spiel gehören zwei…und es sollte für beide angenehm sein…
wann versteh ich das endlich dass auch er nichts davon hat, wenn ich nicht das teile was er gerade erlebt…