Kategorie: Wort-für-Wort-so-macht-das-Sinn

Die Wörterklauberei

des·po·tisch

/dɛsˈpoːtɪʃ, despótisch/

Adjektiv

• in der Art eines Despoten (unumschränkt Herrschender, Gewaltherrscher / herrischer, tyrannischer Mensch)
„ein despotischer Fürst“
• (abwertend) herrisch, keinen Widerspruch duldend, rücksichtslos
„er hat eine despotische Natur“

Die Wörterklauberei

ra·di·är·sym·me·t·risch

/radiä́rsymmetrisch/

Adjektiv

Radiärsymmetrie oder Radialsymmetrie bezeichnet in der Biologie eine spezielle drei- oder mehrzählige (polysymmetrische) Symmetrieform mit mehreren strahlenförmig durch die Längsachse verlaufenden Symmetrieebenen, bei der identische Teile kreisförmig, dreidimensional um eine zentrale Achse (Rotationsachse) angeordnet sind.
 Jede der durch die Mittelachse verlaufenden Symmetrieebenen teilt den Körper in ähnliche oder gleiche Teile.

Zitat: Wikipedia

Die Macht der Worte: Mehr

„Ich möchte mehr (Frei-)Zeit.“
„Ich möchte mehr Geld.“
„Ich möchte mehr Ruhe.“
Bekannte Aussagen nicht wahr?! Sehr wahrscheinlich hat jeder von uns einmal einen solchen Satz zu sich und auch anderen gesagt, in der Hoffnung, dass bald das ersehnte Resultat in Erscheinung trete.

Jedes Mal, wenn Du eine „Mehr“-Äußerung verlauten lässt, gibst Du Deinem Unterbewusstsein zu verstehen, dass Du die Fähigkeit, die Du vermehren möchtest schon entwickelt hättest.

Der Glaube an ein nicht vorhandenes Fundament

Jemand, der viel Geld hat, weiß auch, wie er es weiter vermehren kann. Jemand der sich „mehr“ Geld wünscht, weiß es nicht, sonst hätte er es ja. Also fehlt dem „Mehr“-Wunsch jede Grundlage. Die Basis der Fähigkeit von der Du Dir „mehr“ wünschst ist also gar nicht vorhanden.

Es geht im Grunde um die Qualität und nicht die Quantität einer Fähigkeit. Mit „mehr“ redest Du Dir ein eine Basis zu haben, auf der Du aufbauen könntest, dabei fehlt jede Grundlage dafür.

Die entscheidende Feinheit, die Du nun also ändern kannst, um an Dein ersehntes Zeil zu kommen ist, ins Handeln zu kommen. Eine Fähigkeit entwickelt sich immer dann, wenn wir sie verwirklichen, ganz gleich, wie viel wir davon haben. Wie das tägliche Training eines Sportlers, kannst Du auch Fähigkeiten von denen Du „mehr“ haben möchtest trainieren.

Welches Gefühlt hast Du bei Deinen „mehr“-Aussagen?

Komm einmal ins das Gefühl und schreibe 5 Deiner gebräuchlichsten „mehr“-Sätze auf:

Ich möchte mehr …
Ich brauche mehr …
Ich will mehr …
Ich sollte mehr …
Ich wünsche mir mehr …

Wie fühlt sich das für Dich an?
Steigt ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit auf oder gar Verzweiflung?
In mir steigt ein Gefühl der Frust, der Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit auf. Eigentlich genau das Gegenteil von dem, was ich mit der Aussage erreichen wollte.

Der „mehr“-Wunsch vermittelt Dir auch das Gefühl nicht genug zu haben, vielleicht sogar unzulänglich zu sein. Lässt Dich so ein Gefühl in die Hände spucken und das Problem anpacken? Eher nicht, Du fühlst Dich ja schlecht.

Und was passiert, wenn Du es weg lässt?

Nun lass das Wort „mehr“ in der nächsten Wahrnehmungsübung weg und schau, was es an Deiner Wahrnehmung verändert.

Ich möchte …
Ich brauche …
Ich will …
Ich sollte …
Ich wünsche mir …

Bei mir wird mein Bedürfnis sofort greifbarer. Es ist konkreter und ich habe Hoffnung und Motivation in Richtung meines Ziels zu gehen. Geht es Dir genauso? Dann streiche zukünftig das Wörtchen „mehr“ aus Deinem Wortschatz und fühle Dich fortan glücklich und steuere zielgerade auf Deine Wünsche und Sehnsüchte zu.

Sei glücklich, bewusst und verantwortungsvoll.

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