Schon als kleines Mädchen mochte ich den Anblick des kleinen Hasen Klee wegen seiner buschigen Blüten. Bezaubernd wie das Weidenkätzchen sieht es weich und wollig aus und es kann weit mehr als nur hübsch auszusehen.

Das kleine Hasen-Klee bezaubert mit seinen buschigen Blüten. Einem Weidenkätzchen gleich, sind die Blüten weich und als Tee zubereitet hilfreich gegen Husten.

Die verborgenen Talente

Das Hasenpfötlein, wie es auch gerne im Volksmund genannt wird wird als Tee, Mundspülung, für Fußbäder und Umschläge verwendet.
Durch seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung wird der Hasen-Klee in der Volksheilkunde gegen Durchfall, Heiserkeit, Husten und Magen-Darm-Beschwerden angewandt.

Die Mundspülung des Klees lindert Schleimhautentzündungen im Mund-Rachen-Raum. Fußbäder helfen gegen Schweißfüße. Wenn also die Füße Eurer Männer stinken liebe Mädels, wisst ihr ab heute, welches Kraut dagegen gewachsen ist.
Bei Geschwüren und Wunden werden Umschläge angelegt. Der Tee hilft vor allem dem Magen und soll auch Gichtpatienten Linderung bringen.

Ein Wiesenkind

Das süße Mäuse-Klee findest Du auf Wiesen und an Wegrändern und sammelst es zwischen Juli und August. Verwendet werden alle oberirdischen Pflanzenteile. Ich persönlich bevorzugen von den meisten Pflanzen die Blüten, da sie meistens lieblicher schmecken. Der Acker-Klee ist auch bekannt dafür bitter und hart zu sein, weswegen das Weidevieh ihn auch ausnahmslos verschont.

Ich bin gespannt. Ich werde mir heute einmal einen Tee kochen und schauen, ob er wirklich so bitter ist. Von der Schafgabe wurde gleiches Behauptet und der Tee schmeckt für meinen Gaumen sogar sehr gut und eher aromatisch als bitter. Ich hoffe ich mache die selben Erfahrungen mit dem Hasen-Klee.

Comments are closed.