Die Wörterklauberei

des·po·tisch

/dɛsˈpoːtɪʃ, despótisch/

Adjektiv

• in der Art eines Despoten (unumschränkt Herrschender, Gewaltherrscher / herrischer, tyrannischer Mensch)
„ein despotischer Fürst“
• (abwertend) herrisch, keinen Widerspruch duldend, rücksichtslos
„er hat eine despotische Natur“

Die Sprache der Liebe – Geschenke die von Herzen kommen

Die Zweite der 5 Sprachen der Liebe von Gary Chapman, die ich Dir vorstellen möchte, ist die Zweisamkeit. Nicht zu verwechseln mit der Zärtlichkeit, denn das ist eine weitere Sprache.

Wir schenken aus Liebe. Wenn Du Deinem Partner etwas mitbringen möchtest, denkst Du beim Besorgen des Geschenks an denjenigen. Sei es, dass Du bewusst planst, was das Geschenk sein/werden soll oder Du etwas siehst und dann spontan an denjenigen denken musst, ist dabei völlig egal – der Gedanke an den geliebten Menschen wiegt dabei so herrlich schwer. Das Geschenk ist als ein Symbol für die liebevollen Gedanken des Schenkenden.

Es ist dabei nicht wichtig wie groß oder wie klein das Geschenk ist, ob es teuer war oder kostenlos. Eine Aufmerksamkeit kann auch eine kleine Grußkarte sein, die selbst gebastelt ist, so schreibt Gary Chapman in seinem Buch “Die 5 Sprachen der Liebe” und hat es dabei an vielen Klienten beobachtet, die in ihre Partnerschaft investiert haben. Oder die berühmt berüchtigten Blumen vom Wegesrand gepflückt, sind kein Filmkitsch, sondern Ausdruck wahrer Liebe.

Die Kultur des Schenkens

Auf der ganzen Welt lässt sich eine Kultur des Schenkens wieder finden. Zur Hochzeit, zur Geburt eines Kindes und alle darauf folgenden Geburtstage und viele weitere Anlässe wie Einweihungen, Einschulungen und, und, und geben immer Anlass zum schenken und werden auch dort als anerkennendes Symbol geachtet. Malt ein kleines Kind ein Bild für seine Mama, um es ihr zu schenken, geschieht dies auch aus tiefer Liebe zu ihr.

Unsere Anwesenheit an sich ist ein Geschenk für den Partner. In allen 5 Liebessprachen geht es darum, etwas zu schenken, was darauf hindeutet, dass das Schenken den Grundpfeiler der Liebe darstellt.

Der Wert des Geschenks misst sich nicht am Preis

Für den ein oder anderen mag es Geldverschwendung sein in etwas wie eine Karte Geld oder Zeit zu investieren, wirft der Beschenkte ja eh nur einen Blick hinein und danach wird sie weggeschmissen. Mit dieser Logik sollte bei solch symbolischen Werten nicht gedacht werden. Der Wert dieses Geschenks misst sich dabei in einem ganz anderen Maß als dem des materiellen. Es hat einen ideellen und emotionalen Wert, der auf keiner statistischen Skala mit zweifelsfrei ermittelt werden kann.

Die Chemie der Liebe ist eine unsichtbare Kraft, die mit viel Aufmerksamkeit und Intuition erlernt und angewandt wird. Das Interesse, den Partner glücklich zu machen ist dabei der Fokus der Handlung. Mache ich meinen Partner glücklich, sehe ihn lächeln oder vielleicht sogar vor Freude weinen, macht es mich gleich mit glücklich. Was gibt es Schöneres?! Eine Win-Win-Situation und diese ist sogar wissenschaftlich untersucht und bewiesen worden.

Mit dem Schenken stillen wir ein Ur-Bedürfnis, dass uns langfristig glücklicher und zufriedener macht und für den ein oder anderen von ganz besonders großem Wert ist.

Sei originell bei den Geschenken

Nun stellt sich die Frage, ob jede Woche viel Geld für Geschenke ausgegeben werden muss, weil der Partner vermeintlich diese Sprache am flüssigsten spricht. Nein, natürlich nicht. Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es auch kreative und kleinere Geschenke, die keinen Cent kosten, auch wenn sie es für Deine erfüllende Beziehung wert wären.
Was der Zweisamkeit sehr nahekommt, ist das Geschenk der Anwesenheit der eigenen Person. Manchmal ist es einfach wichtig, schlicht und ergreifend Da-zu-Sein. Und es gibt die Möglichkeit kleine Dinge mit einer kommunizierten Aussage zu schenken, die Dir am Wegesrand begegnen. Wie Aschenbrödel in dem Film “3 Haselnüsse für Aschenbrödel”, sich wünschte, der Abreisende möge ihr mitbringen, was seinen Weg kreuzt. Inspiriert davon, kannst Du eine Feder, eine Muschel oder anderes sammeln und Dir eine kleine Geschichte dazu ausdenken. Beim Überreichen ergänzen die mit bedacht gewählten Worte dann das Geschenk. Beim Spaziergang am Strand könnte ein schön schimmernder Stein aufgehoben werden und Du sagst: “Du bist mein Fels in der Brandung”.

Hab keine Angst, etwas falsch zu machen. Wer keine Übung im Schenken hat, kann immer den Rat von Freunden und Familie einholen, das Internet befragen oder den Partner direkt: Worüber würdest Du Dich freuen? Ich möchte Dir so gerne was schenken, dafür dass Du immer für mich da bist/ immer für mich kochst…

Viel Spaß beim Schenken.

Häschen in der Grube

Schon als kleines Mädchen mochte ich den Anblick des kleinen Hasen Klee wegen seiner buschigen Blüten. Bezaubernd wie das Weidenkätzchen sieht es weich und wollig aus und es kann weit mehr als nur hübsch auszusehen.

Das kleine Hasen-Klee bezaubert mit seinen buschigen Blüten. Einem Weidenkätzchen gleich, sind die Blüten weich und als Tee zubereitet hilfreich gegen Husten.

Die verborgenen Talente

Das Hasenpfötlein, wie es auch gerne im Volksmund genannt wird wird als Tee, Mundspülung, für Fußbäder und Umschläge verwendet.
Durch seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung wird der Hasen-Klee in der Volksheilkunde gegen Durchfall, Heiserkeit, Husten und Magen-Darm-Beschwerden angewandt.

Die Mundspülung des Klees lindert Schleimhautentzündungen im Mund-Rachen-Raum. Fußbäder helfen gegen Schweißfüße. Wenn also die Füße Eurer Männer stinken liebe Mädels, wisst ihr ab heute, welches Kraut dagegen gewachsen ist.
Bei Geschwüren und Wunden werden Umschläge angelegt. Der Tee hilft vor allem dem Magen und soll auch Gichtpatienten Linderung bringen.

Ein Wiesenkind

Das süße Mäuse-Klee findest Du auf Wiesen und an Wegrändern und sammelst es zwischen Juli und August. Verwendet werden alle oberirdischen Pflanzenteile. Ich persönlich bevorzugen von den meisten Pflanzen die Blüten, da sie meistens lieblicher schmecken. Der Acker-Klee ist auch bekannt dafür bitter und hart zu sein, weswegen das Weidevieh ihn auch ausnahmslos verschont.

Ich bin gespannt. Ich werde mir heute einmal einen Tee kochen und schauen, ob er wirklich so bitter ist. Von der Schafgabe wurde gleiches Behauptet und der Tee schmeckt für meinen Gaumen sogar sehr gut und eher aromatisch als bitter. Ich hoffe ich mache die selben Erfahrungen mit dem Hasen-Klee.

Die gute alte Pizza

Die Trends des Low Carb und Vegan eröffnen in der Küche so viele neue Wege und Möglichkeiten, die mir vorher nicht zugänglich waren.
Pizza kenne ich nur mit Hefeteig oder einem ganz simplen Mehlgemisch.
Dass der Boden auch kreativ zusammengemixt werden kann, aus Zutaten, die ich nie mit einem Pizzaboden in Zusammenhang gebracht hätte, inspirierte mich das Rezept umgehend nach zu kochen.

Hier gibts das Rezept für eine sehr gelungene und leckere Pizzaalternative. Vegan und mit vielen guten Zutaten für das clean eating, einfach nachzumachen.

Aus dem Buch „Gutes Karma Food“ bereitete ich die Pizza auf Seite 105.

Das sind die Zutaten:

Für den Boden:
50 getrocknete Tomaten
120g Leinsamen
70g Sonnenblumenkerne
70g Mandeln
40g Tomatenmark
1 Prise Cayennepfeffer
1/2 TL getrockneter Thymian
4 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Für den Belag:
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
1/2 Paprika
4 Kirschtomaten
1 Handvoll Rucola
2 EL Oliven
Salz & Pfeffer

Das Topping:
Körnermischung

Und so geht die Zubereitung

  1. Die getrockneten Tomaten in heißem Wasser für 10 Minuten einweichen lassen und danach mit 50 ml frischem Wasser pürieren.
  2. Backofen vorheizen: 150°C Ober- Unterhitze.
  3. Die Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mandeln mit dem Mixer zerkleinern und anschließend mit Tomatenmark, Gewürze und Olivenöl zusammen mixen.
    Mit den Händen zu einer festen Masse durchkneten (nach Bedarf 4-6 EL Wasser hinzugeben).
  4. Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Teigmasse in bevorzugte Form bringen. Mit Tomatencreme bestreichen.
  6. Ca. 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen.
  7. Avocado mit dem Zitronensaft pürieren und auf den Boden streichen. Paprika, Tomaten und Salat waschen und schnipseln und auf die Pizza streuseln.
  8. Das Topping bildet dann die Körnermischung und wenn gewünscht die Oliven.

Für mich war diese Pizza eine Erleuchtung. Hätte mich, wie meine Mutter zu sagen pflegt, „reinlegen“ können.
Also gerne nachmachen und eine andere Art der Pizza genießen.

Guten Appetit.

Männer und Gefühle

Wer als Frau einen männlichen Partner an seiner Seite hat, kam bestimmt auch schon mal in die Situation, sich unverstanden von ihm zu fühlen, weil er nicht die Emotionalität an den Tag legte, wie wir es (als Frau) von unserem Gegenüber erwartet hatten, nachdem wir unser Herz ausschütteten. Vielleicht kam sogar direkt ein Lösungsansatz, statt der Worte: „Ich versteh was du meinst und fühle mit dir.“

Tatsache ist, dass Männer und Frauen verschieden sind, und das nicht nur im Schritt. Unsere Gehirne sind unterschiedlich ausgerichtet, aufgrund der unterschiedlichen Hormone die durch unseren Körper strömen. Diese verursachen, dass unsere Körper geringfügig anders auf Situation reagieren.

Es ist erforscht worden, warum Männer und Frauen unterschiedlich auf Situationen wie der oben beschriebenen reagieren. Es gibt zwei Gefühlssysteme: das System der Spiegelneuronen und das System der temporal-parietalen Verknüpfungen.

Beide Systeme werden von Männern als auch Frauen verwendet. Unsere unterschiedlichen Hormoncocktails im Körper bewirken jedoch, dass Frauen das System der Spiegelneuronen bevorzugt beanspruchen und damit hauptsächlich mit ihrem Gegenüber mitfühlen und das im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie dank dieser Spiegelneuronen das fühlen, was der Gegenüber fühlt. Männer benutzen nach einer kurzen Aktivierung der Spiegelneuronen hauptsächlich die temporal-parietalen Verknüpfungen und sind dadurch in der Lage, eine scharfe Abgrenzung zwischen dem „Ich“ und dem „Anderen“ vorzunehmen. Das versetzt sie in die Lage, klar denken zu können um gezielt nach Lösungen zu suchen.

Diese analytische Vorgehensweise kommt bei uns als gefühlskalt rüber. Schnell bewerten Frauen eine solche Vorgehensweise als Zeichen dafür, dass der Partner die Gefühle nicht versteht und sie ihm gleichgültig ist. Oft sind Frauen von dem unbewegten Gesichtern ihrer Männer abgestoßen.

„Das männliche Gehirn ist nicht dafür konzipiert sich Ängsten hinzugeben: Wenn es ein Gefühl wahrgenommen hat, zapft es sehr schnell die temporal-parietalen Verknüpfungen an, um die kognitive Gefühlsverarbeitung abzuschließen.“ Zitat aus „Das männliche Gehirn“ von Louann Brizendine auf Seite 129.

Liebe Frauen, solltet ihr erneut in eine solche Situation kommen, wisset: Euer Partner ist in solchen Momenten bemüht Euer Leiden zu lindern, in dem sie versuchen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Er drückt dadurch seine Liebe und Zuneigung zu Dir aus.

In dieser Hinsicht können wir uns eine Scheibe abschneiden. Es ist im Grunde genommen von Vorteil nicht gelähmt vor Angst oder Schmerz dazusitzen, sondern das Problem bei der Wurzel zu packen.

Für mich ist das Wissen darum Gold wert und ich hoffe, dass es auch Dir ein bisschen die Augen öffnet und Du für die kommenden Konversationen sensibilisiert bist, dass wir einfach verschieden sind und die Dinge auf unterschiedliche Art und Weise anpackt.

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